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Stefan Schroer (Grimme-Institut), Frauke Aymans (Stadtwerke), Aycha Riffi (Grimme-Institut), Sandra Denissen (Stadtwerke) und Nils Neumann (Stadtwerke, v. l.) freuen sich schon auf viele kreative Ideen und motivierte Teilnehmer. NN-Foto: CDS
20. April 2026 · Corinna Denzer-Schmidt · Goch

Kreativ gegen den Klimawandel

Stadtwerke Goch und Grimme-Institut: Wettbewerb „Die Gochmacher – Deine Energieideen für morgen“

GOCH. Nachhaltigkeit und Klimaneutralität sind Schwerpunkte, mit denen sich die Stadtwerke Goch immer wieder beschäftigen. Dies wird getragen durch verschiedene Projekte und Initiativen, verbunden mit dem Ziel, Verantwortung für kommende Generationen zu übernehmen.

So haben die Stadtwerke Goch 2025 in Kooperation mit dem Grimme-Institut „Die Gochmacher – Deine Energieideen für morgen“ ins Leben gerufen und damit Kinder und Jugendliche zur Mitwirkung an den Zukunftsthemen Energie und Nachhaltigkeit aufgefordert. In drei Workshops konnten sie ihre Ideen aus den Bereichen Klimaschutz, Nachhaltigkeit und Energie kreativ umsetzen.

Produziert wurden im Museum Goch unter dem Titel „werde Filmemacher“ eigene Stop-Motion-Trickfilme zum Thema Wasser. Im Haus zu den fünf Ringen fand der Workshop „werde Soundmacher“ statt, bei dem die Teilnehmer mithilfe von KI-Technologie eigene Hörspiele zu Energie- und Nachhaltigkeitsthemen entwickelten. Ein dritter Workshop mit dem Titel „werde Podcastmacher“ richtete sich an Jugendliche ab 15 Jahren des Collegium Augustinianum Gaesdonck. „Die Kooperation mit dem Grimme-Institut führen wir nun fort“, berichtet Sandra Denissen, Leitung Unternehmenssteuerung und -entwicklung der Stadtwerke. Das große Interesse an der ersten Veranstaltungsreihe habe dafür den Ausschlag gegeben. 2026 steht der Ideenwettbewerb „Die Gochmacher – Deine Energieideen für Morgen“ auf dem Programm.

„Wir haben die Fragestellung bewusst offen gewählt und das Format nicht eingegrenzt“, so Sandra Denissen. Der Wettbewerb, der ab sofort und bis zum 7. September läuft, richtet sich an alle Menschen in Goch – unabhängig von Alter, Hintergrund oder Vorerfahrung. Ziel ist es, kreative und umsetzbare Ideen rund um die Themen Energie, Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Mobilität zu entwickeln und so die Zukunft der Stadt aktiv mitzugestalten.

Die Teilnehmer können ihre Ideen in unterschiedlichsten Formaten einreichen – von Videos, Podcasts und Social-Media-Beiträgen über Fotos, Kunstwerke und Modelle bis hin zu konkreten Projektskizzen oder Upcycling-Ideen. Dabei geht es immer um die Frage, wie Goch in Bezug auf Energie und Klima noch nachhaltiger, lebenswerter und zukunftsfähiger gestaltet werden kann. Begleitet wird der Wettbewerb durch ein gemeinsames Workshop-Angebot der Stadtwerke und des Grimme-Instituts. „Energie- und Zukunftsideen sichtbar machen – Reels & TikToks planen“ steht am 9. Mai auf dem Programm, „Energiefluencer werden mit Haltung, Reichweite und Wirkung“ wird am 30. Mai angeboten, am 13. und 20. Juni gibt es eine „Offene Ideenwerkstatt“, am 27. Juni heißt es „Energiegeschichten aus Goch – Ideen und Zukunftsvisionen erzählen“ und am 11. Juli schließt sich der Kreis „Mit KI zur Energieidee – entwickeln, prüfen, umsetzen“.

Die Workshops finden immer samstags, 10 bis 18 Uhr, statt – die Ideenwerkstatt von 10 bis 16 Uhr – und kosten zehn Euro (inklusive Mittagessen und Getränke). Frauke Aymans, Projektleitung Wissenstransfer Energiewende bei den Stadtwerken, betont die Bedeutung des Angebots: „Es ist wichtig wie nie, die nächste Generation mitzunehmen und Ideen für die Zukunft zu entwickeln.“ Sie steht bei allen Fragen rund um die Workshops zur Verfügung. Aycha Riffi, Leitung des Grimme-Instituts, ergänzt: „Wenn man Medien selbst nutzt und damit arbeitet, kann man mit ihnen umgehen und Dynamiken verstehen.“ Außerdem böten die Workshops, die von verschiedenen Referenten geleitet werden, die Möglichkeit, von „Profis zu lernen.“

Wettbewerb

Die Teilnahme am Wettbewerb ist digital oder analog möglich. Nach Abschluss werden die besten Beiträge von einer Jury ausgewählt, öffentlich präsentiert und ausgezeichnet. Darüber hinaus werden besonders überzeugende und realisierbare Ideen gemeinsam mit den Initiatoren weiterentwickelt und – wenn möglich – konkret umgesetzt. „Wir wollen uns mit den Ideen beschäftigen, sie verschwinden nicht im Schrank“, betont Sandra Denissen.

Beiträge können digital (per Upload) oder analog (zum Beispiel im Service-Center der Stadtwerke Goch) eingereicht werden. Auch die Anmeldung zu den Workshops kann online oder am Servicecenter erfolgen.

Alle weiteren Informationen zum Wettbewerb und zur Anmeldung gibt es unter www.gochmacher.de. Die Preisverleihung findet dann im Herbst dieses Jahres im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung statt. Neben Sachpreisen erwarten die Teilnehmer auch besondere Erlebnisse, etwa Einblicke in mediale oder wissenschaftliche Einrichtungen. Ziel ist es, Engagement nicht nur auszuzeichnen, sondern auch weiter zu fördern und nachhaltig zu verankern.

Hintergrund: Das Grimme-Institut verleiht alljährlich den bekannten Grimme-Preis für ausgezeichnetes Fernsehen und den Grimme Online Award für herausragende und innovative Online-Angebote. Darüber hinaus befasst sich das Institut mit Fragen der Medienkultur und -qualität im digitalen Zeitalter.

Stefan Schroer (Grimme-Institut), Frauke Aymans (Stadtwerke), Aycha Riffi (Grimme-Institut), Sandra Denissen (Stadtwerke) und Nils Neumann (Stadtwerke, v. l.) freuen sich schon auf viele kreative Ideen und motivierte Teilnehmer. NN-Foto: CDS

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