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Das Publikum hat beim KPiP sichtlich Spaß. Foto: Chris Kleinmann
29. Mai 2024 Von NN-Online · Rheinberg

KPiP-Festival in Rheinberg: Großer Andrang erwartet

Rund 20 musikalische Acts stehen von Freitag bis Sonntag auf der Bühne

RHEINBERG. Von kommenden Freitag, 7. Juni, bis Sonntag, 9. Juni, wird Rheinberg wieder zur Festivalstadt: An drei Tagen stehen rund 20 musikalische Acts verschiedener Genres auf der großen Bühne im Stadtpark. Zudem wird es mit rund 40 weiteren Akteuren aus der Kunst- und Subkulturwelt ein sehr buntes und vielversprechendes Rahmenprogramm geben – hier sollte für jeden etwas dabei sein. Zudem ist der Eintritt frei.

„Bereits im letzten Jahr war das KPiP-Festival sehr gut besucht und bei dem Line-Up und Angebot in diesem Jahr ist zu erwarten, dass der Andrang entsprechend groß sein wird“, so Veranstalterin und Kuratorin Manu Bechert.

Das Festival startet am Freitag um 16 Uhr mit einer Technoparty. Fünf etablierte DJs holen allen Technauten mit harten Bässen und schnellen, technoiden Beats bis Mitternacht den Himmel in den Stadtpark. Den Schluss macht „KriZ FadE“, auf keinen Fall aber sollte man den wahnsinnigen Liveact „FRANZ LOSZT & APOLONIA“ verpassen: Die beiden bringen ab 22:30 die Neunziger auf die Bühne – tanzbar, lustig und zum Mitsingen.

Am Samstag um 13 Uhr öffnet das Bühnenprogramm mit einer musikalischen Begrüßung, für die Veranstalter Renan Cengiz, selbst Musiker, Gäste auf die Bühne eingeladen hat, die mit ihm das Programm einläuten. Parallel startet am Samstag der Kunst- und Kreativmarkt: An knapp 40 Ständen gibt es Kunsthandwerk, Kinderschminken, Ausstellungen, Mode und vieles mehr. Auch in diesem Jahr wird es wieder Graffitistellwände geben. Neu hinzu kommt eine Miniramp für Skater und ein Parcours-Areal.

Das KPiP-Festival kostet keinen Eintritt, um allen Menschen eine Teilhabe zu ermöglichen. Allerdings bitten die Veranstalter um Hutspenden für die auftretenden Künstler: „Die meisten unserer Bands spielen ohne oder mit sehr schmaler Gage und sind auf die Spenden aus dem Publikum angewiesen“, erklärt Bechert.

Das KPiP versteht sich als nachhaltiges Festival. „Wir versuchen an allen Ecken und enden so umweltbewusst wie möglich zu agieren“, so Bechert. Darum rufen die Veranstalter auch dazu auf, mit dem Rad, zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. Der Freibadparkplatz ist den Ausstellern und Künstlern vorbehalten. Bechert und Cengiz schlagen, vor die Baumkreisroute mit dem Rad zu fahren: „Diese führt direkt am Festivalgelände vorbei, ist wunderschön und verbindet die Wir4-Städte.“

Der Samstag steht musikalisch im Zeichen ungewöhnlicher Rock- und Elektromusik: Der Bogen spannt sich von der Ur-Rheinberger Folk-Kombo The March über das träumerische Quartett She just_left aus Leipzig bis hin zu den Headlinern „UGLY DUB“ aus Berlin und Pistole aus Hamburg, die Organisches, Analoges und Digitales virtuos und tanzbar zu verschmelzen verstehen:

„UGLYDUB“ stehen für Drum and Bass and Violin – hochenergetische Experimente mit Liquid-, Halftime- und Neuro-Klängen. Pistole liefert eine wuchtige One-man-Show: Ein Mensch, ein Schlagzeug, jede Menge analoger Synthesizer und ein Mikrofon bilden das Gerüst seines progressiven, technoiden Sounds mit Punk-Attitüde.

Der Sonntag ist der KPiP-Familientag: Hier geht es ab 11.20 Uhr auf der Bühne etwas ruhiger zu, mit Singer/Songwriter-, Jazz- und Tribalmusik, darunter die spanische Sängerin Charli Kornblum mit ihrem in Rheinberg aufgewachsenen Partner, dem Gitarrenvirtuosen Heiko Bloemers; The Crew, einer neuen, eigens für das KPiP gegründeten Band mit Größen der regionalen Jazz-Szene; sowie Jo Aldingers Downbeatclub – ein bluesiges Funkrockfeuerwerk. Die vier Freunde von The Muncheese beschließen das Festival mit ihrem weichen, ohrenschmeichelnden Indie-Rock musikalisch.

Das gesamte Bühnenprogramm sowie Einblicke ins Rahmenprogramm gibt es online unter www.KPiPFestival.de.

Das KPiP-Festival lebt von ehrenamtlichen Helfern und vielerlei Spenden aus der heimischen Wirtschaft, zudem wird es getragen von der Kulturstiftung der Sparkasse am Niederrhein und ist strategisch verpartnert mit dem Kulturprojekte Niederrhein.

Das Publikum hat beim KPiP sichtlich Spaß. Foto: Chris Kleinmann

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