Kölsche Töne und königliche Momente
Gelungener Krönungsball und Kirmeswochenende in Donsbrüggen
DONSBRÜGGEN. Am vergangenen Wochenende verwandelte sich Donsbrüggen wieder einmal in einen Ort voller Feststimmung und Gemeinschaftsgefühl. Die Kirmes 2025 war ein voller Erfolg. Am Freitag meinte es der Himmel besonders gut mit uns. Pünktlich zum Schützenumzug verzogen sich die Wolken, und die Sonne begleitete die St. Johannes Schützenbruderschaft auf dem Weg zum Königshaus. Im Mittelpunkt standen der neue Schützenkönig Arne I. Brosch und seine Königin Annika I. Hosser, die samt ihrem imposanten Throngefolge aus 16 Paaren abgeholt wurden.
Einmal durchs Dorf, musikalisch bestens begleitet vom Musikverein aus Zyfflich, zogen die Schützen in Richtung Dorfplatz. Dort angekommen bot sich den Schützen und Besuchern eine langjährige Tradition – das Fahnenschwenken. Danach zog es das neue Königspaar samt Thron ins Festzelt, wo die Stimmung immer ausgelassener wurde. Präses Michael Rübo gebührte die Ehre, die Krönungszeremonie durchzuführen – ein Moment voller Emotionen. Mit warmen Worten verabschiedete er das scheidende Königspaar Mats I. Brosch und Janine I. Koppers, bevor der scheidende Adjutant Oliver van Deel und ihr Thron noch ein letztes Mal den Spruch aufsagten: „333 Schuss. Ein Muss. Gut Schuss, Schuss, Schuss.“ Dieser begleitete sie durch das ganze Thronjahr. Dann war es endlich so weit. Das neue Königspaar Arne l. Brosch und Annika l. Hosser erhielt ihre Insignien, begleitet von anerkennenden Worten von Michael Rübo und dem stellvertretenden Bürgermeister Herrn Schmidt. Außerdem erhielt Franz Franken eine Auszeichnung für das Schießen des Kopfes, Alexander Lintzen für den linken Flügel und Tanja de Haan für den rechten Flügel. Julia Liebeton und Marvin Brosch wurden als Jahresbeste und Jahresbester ausgezeichnet. Den krönenden Abschluss bildete der Krönungstanz des Königpaares samt Thron. Danach wurde bis in die Abendstunden gefeiert - ausgelassen und mit ganz viel Donsbrüggener Charme.
Auch am Samstag war die Stimmung nicht zu bremsen. Unter dem Motto „Kölsche Nacht“ wurde das Festzelt nunmehr zum dritten Mal zum Partykessel. Die Karnevalsband „Dörmakar“ brachte die volle Tanzfläche zum Beben. DJ Heinz sorgte bis in die späten Abendstunden für tanzende Füße und ausgelassene Stimmung. Der Sonntag ließ anfangs wettertechnisch nichts Gutes vermuten, doch der Wettergott drückte auch an diesem Tag ein Auge zu. Vor allem die kleinen Besucher hatten an den zahlreichen Stationen, die von den ortsansässigen Vereinen gestellt wurden, ihre Freude. Die großen Besucher erfreuten sich, nach der traditionellen Bruderschaftsmesse, derweil an dem diesjährigen Frühschoppen und der Blumentombola des Heimat- und Verkehrsvereins. Zum Abschluss blieb der St. Johannes Schützenbruderschaft nur eines zu sagen: Danke an alle Gäste, Freunde, Gastvereine und Donsbrügger Feuerwehr, die die Kirmes auch in diesem Jahr wieder zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht haben. Und wie man in Donsbrüggen so schön sagt: Nach der Kirmes ist vor der Kirmes – wir freuen uns schon aufs nächste Jahr!