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An der Michaelschule in Geldern wurde dank der Förderung ein neuer Rutschenturm installiert. Schüler:innen hatten im Kinderparlament den Bedarf für ein solches Spielgerät geäußert und die Dringlichkeit betont. Nach der jetzt abgeschlossenen Sanierung der Schule soll der Spielbereich durch seine freie Zugänglichkeit ein belebter Treffpunkt für die Nachbarschaft werden.Fotos: LeiLa
2. März 2026 Von NN-Online · Geldern

Kleinprojektförderung 2026: Mit „Lei.La“ Ideen umsetzen

Förderung der Leader-Region für gute Ideen bis 20.000 Euro pro Projekt

GELDERLAND. Die Leader-Region „Leistende Landschaft“ (Lei.La) gibt engagierten Menschen die Chance, ihre Ideen für die Region zu realisieren. Ob Vereine, Initiativen, Kommunen oder Einzelpersonen – mit der Kleinprojektförderung 2026 können Vorhaben umgesetzt werden, die das Leben vor Ort bereichern. Bewerbungen sind ab sofort möglich, der Bewerbungsschluss ist der 27. April.

„Unsere Region lebt von den vielen kreativen Ideen der Menschen vor Ort. Wir möchten sie unterstützen, diese Ideen schnell und unkompliziert umzusetzen“, erklärt Anne Teller-Weyers vom Lei.La-Regionalmanagement. Gefördert werden kleinere Projekte mit einem Budget zwischen 2.500 und 20.000 Euro, die in Kevelaer, Geldern, Straelen oder Nettetal realisiert werden sollen. Die Möglichkeiten sind vielfältig: Lehr- oder Entdeckungspfade, Quartierstreffs für Jung und Alt, Tauschhütten, Infotafeln zur Geschichte der Dörfer, außergewöhnliche Spiel- und Bewegungsangebote, öffentliche Gemeinschaftsgärten oder Maßnahmen für Natur- und Artenschutz.

„Wichtig ist, dass das Projekt für viele Menschen nutzbar ist und zu mindestens einem unserer drei Handlungsfelder passt“, so Teller-Weyers. Die Handlungsfelder der Leader-Region sind „Lebendige Orte, soziale Gemeinschaft und Kultur“, „Natürliche Ressourcen, Klima, Umwelt und Nachhaltigkeit“ sowie „Regionale Wirtschaft, Wertschöpfung und Ernährung“. Antragsberechtigt sind Vereine, Verbände, Kommunen und Privatpersonen. Projekte können nur in Kevelaer, Geldern, Straelen oder Nettetal, also einer der vier Lei.La-Kommunen, umgesetzt werden.

Gefördert werden 80 Prozent der förderfähigen Gesamtkosten in Höhe von minimal 2.500 Euro und maximal 20.000 Euro je Projekt. Mit Bewilligungen ist erst im Sommer zu rechnen. Die Projekte dürfen nicht vor der Bewilligung starten und müssen bis Jahresende abgeschlossen sein. Schnell umsetzbare Projekte sind da klar im Vorteil. Die Förderung erfolgt nach dem Erstattungsprinzip. Die Projektanträge müssen dem Regionalmanagement bis zum Bewerbungsschluss am 27. April 2026 vollständig vorliegen. Eine Beratung mit dem Regionalmanagement rechtzeitig vor der Antragsstellung wird dringend empfohlen, da je nach Projektidee unterschiedliche Antragsunterlagen erforderlich sind. Insgesamt konnten seit 2021 rund 90 Ideen mit der Förderung in der Region realisiert werden. Die Fördergelder kommen von Bund, Land und Kommunen und haben im Sinne des Teilbereichs „Integrierte ländliche Entwicklung“ der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes (GAK) das Ziel, den ländlichen Raum als Lebens-, Arbeits-, Erholungs- und Naturraum zu sichern und weiterzuentwickeln.

Den vollständigen Aufruf, notwendige Formulare und Checklisten gibt es, ebenso wie die Kontaktdaten des Regionalmanagements, auf www.leader-leila.de/kleinprojekte-2026.

Engagierte ehrenamtliche des Malteser Hilfdienstes in Kevelaer setzen sich mit einem ehrenamtlichen Rikscha-Projekt für mehr Mobilität und Lebensfreude bei allen interessierten Menschen, insbesondere ältere Menschen und Menschen mit eingeschränkter Beweglichkeit, am Niederrhein ein. Dazu soll eine spezielle Rikscha angeschafft werden. Vor allem an Wochenenden werden dann in der Kevelaerer Innenstadt (besonders in der Pilgerzeit) Fahrten zwischen dem kirchlichen Zentrum und dem neuen Gesundheitszentrum am Gradierwerk angeboten.

Engagierte ehrenamtliche des Malteser Hilfdienstes in Kevelaer setzen sich mit einem ehrenamtlichen Rikscha-Projekt für mehr Mobilität und Lebensfreude bei allen interessierten Menschen, insbesondere ältere Menschen und Menschen mit eingeschränkter Beweglichkeit, am Niederrhein ein. Dazu soll eine spezielle Rikscha angeschafft werden. Vor allem an Wochenenden werden dann in der Kevelaerer Innenstadt (besonders in der Pilgerzeit) Fahrten zwischen dem kirchlichen Zentrum und dem neuen Gesundheitszentrum am Gradierwerk angeboten.

Der Heronger Dorfverein „Oss dörpke“ hat mit der Förderung, ergänzend zur städtischen Sanierung des Dorfkerns, zur Attraktivierung von Herongen beigetragen. Gefördert wurde eine Hartholzbank, Nistkästen für Vögel und Insekten und Saatgut für eine Wildblumen und Kräuterwiese. Projektgruppen des Vereins übernehme die Installation und Pflege.

Der Heronger Dorfverein „Oss dörpke“ hat mit der Förderung, ergänzend zur städtischen Sanierung des Dorfkerns, zur Attraktivierung von Herongen beigetragen. Gefördert wurde eine Hartholzbank, Nistkästen für Vögel und Insekten und Saatgut für eine Wildblumen und Kräuterwiese. Projektgruppen des Vereins übernehme die Installation und Pflege.

An der Michaelschule in Geldern wurde dank der Förderung ein neuer Rutschenturm installiert. Schüler:innen hatten im Kinderparlament den Bedarf für ein solches Spielgerät geäußert und die Dringlichkeit betont. Nach der jetzt abgeschlossenen Sanierung der Schule soll der Spielbereich durch seine freie Zugänglichkeit ein belebter Treffpunkt für die Nachbarschaft werden.Fotos: LeiLa

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