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Die inklusive Kita „Hand in Hand“ der Lebenshilfe Unterer Niederrhein in Rees. Foto: LHUN
14. Juli 2025 Von NN-Online · Rees

Kita „Hand in Hand“ in Rees bleibt Familienzentrum

Erfolgreiche Zertifizierung mit frischem Programm und neuen Ideen

REES. Die inklusive Kita „Hand in Hand“ der Lebenshilfe Unterer Niederrhein bleibt auch in den kommenden vier Jahren ein zertifiziertes Familienzentrum NRW. Mit einem erweiterten Programm und neuen Schwerpunkten möchte die Einrichtung an der Empeler Straße künftig noch mehr Familien aus Rees und Umgebung erreichen. Die erfolgreiche Re-Zertifizierung durch das Land Nordrhein-Westfalen würdigt die hohe Qualität der pädagogischen Arbeit sowie das vielfältige Unterstützungs- und Beratungsangebot der Kita.

„Wir sind sehr stolz auf die Anerkennung – und freuen uns über das Vertrauen in unsere Arbeit“, sagt Kita-Leiterin Jennifer Beltermann. Gemeinsam mit ihrer Kollegin Karla Hegmann, die für das Familienzentrum zuständig ist, hat sie in den vergangenen Monaten intensiv an der Vorbereitung der Re-Zertifizierung gearbeitet. „Es war eine intensive Zeit, aber die Mühe hat sich gelohnt“, betont sie.

Das Familienzentrum Rees in der Kita Hand-in-Hand versteht sich als lebendiger Ort der Begegnung für Kinder, Eltern, Großeltern – und grundsätzlich alle, die Fragen rund um das Thema Familie haben. „Jeder ist willkommen“, sagt Karla Hegmann mit einem Lächeln. Häufige Fragen sind zum Beispiel: Wie kann ich Familie und Beruf besser vereinbaren? Welche Rolle spielt der Vater heute in der Erziehung? Wie gehe ich mit Ängsten meines Kindes um? Zu diesen und vielen weiteren Themen stehen Expertinnen und Experten zur Verfügung – entweder direkt aus dem Kita-Team oder über ein umfassendes Netzwerk aus externen Beratungsstellen und Therapieangeboten.

Ein besonderer Fokus liegt auf der Beratung zur Kindertagespflege. „Gerade für Eltern mit Kindern unter zwei Jahren ist es in Rees und Umgebung nicht immer einfach, eine passende Betreuung zu finden“, erklärt Karla Hegmann. Das Familienzentrum vermittelt Kontakte zu Tagespflegepersonen und bietet Orientierung, worauf bei der Auswahl geachtet werden sollte.

Für die kommenden Jahre möchte das Familienzentrum seine Rolle als Anlaufstelle vor Ort weiter stärken. „Wir freuen uns über alle Familien, die zu uns kommen“, sagt Jennifer Beltermann. „Aber besonders wichtig ist uns, hier vor Ort vernetzt zu sein – ganz nah bei den Menschen in unserer direkten Nachbarschaft.“

Das neue Veranstaltungsprogramm zeigt diese Nähe: Im September findet ein Themenabend unter dem Titel „Trennung – Scheidung – Kinder“ statt. Weitere Abende sind in Planung – etwa zu den Themen „Ängste bei Kindern“ sowie „Patientenverfügung – auch für Oma und Opa“. Für kreative Familien gibt es im Herbst Bastelangebote, etwa mit „Easy Sticks“ im September oder beim Laternenbau im November.

Trotz des bereits vielfältigen Angebots möchte das Familienzentrum der Lebenshilfe in Rees weiter wachsen. Für Bewegungs- oder Tanzangebote für Kinder sucht die Einrichtung aktuell nach Partnern.

Wer Interesse hat, sich mit einem eigenen Projekt einzubringen, kann sich jederzeit unter Telefon 02851/961166 und per E-Mail an kita.handinhand@LHUN.de melden.

Die inklusive Kita „Hand in Hand“ der Lebenshilfe Unterer Niederrhein in Rees. Foto: LHUN

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