"Orga-Team der Halderner Kirmes lächelt in die Kamera, erwartungsvoll auf Besucher, NN-Foto von Gerhard Seybert"
3. August 2026 Von NN-Online · Rees

Kirmes in Haldern startet mit Neuerungen und mehr Schaustellern

Vom 21. bis 23. August wird rund um den Marktplatz gefeiert. Nach einer kurzfristigen Herausforderung steht das Programm mit 14 Fahrgeschäften, Fahnenaufmarsch und Gottesdienst auf dem Autoscooter.

HALDERN. Es liegen einige anstrengende Wochen hinter dem Orga-Team der Kirmes in Haldern. Nachdem ein Schausteller, der im vergangenen Jahr zahlreiche weitere Kollegen mit ins Lindendorf gebracht hatte, für die kommende Auflage abgesprungen war, „mussten wir neue Schausteller organisieren“, berichtet Ortsvorsteher Theo Kersting, der auch dem Orga-Team vorsteht. Da dies – mit tatkräftiger Hilfe – gelungen ist, steht dem Kirmestrubel von Freitag, 21., bis Sonntag, 23. August, nichts mehr im Wege – inklusive der einen oder anderen Neuerung.

Besagte Unterstützung erhielten Kersting und seine Mitstreiter von Dietmar Arndt. Der Halderner ist selbst ehemaliger Schausteller und nutzte seine umfangreichen Kontakte, auch zum Verband, um Kollegen ins Lindendorf zu locken. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: 14 Fahrgeschäfte und Buden sind am vorletzten August-Wochenende um dem Marktplatz und der Isselburger Straße vertreten. Darunter finden sich ein Autoscooter und ein größeres Kinderfahrgeschäft. Für den Nostalgiefaktor sorgt eine Berg- und Tal-Bahn auf dem Jahr 1957. Hinzu kommen Entenangeln, Dosenwerfen, Schießbude sowie Stände mit herzhaften und süßen Speisen. „Es ist ein Angebot für Jung und Alt“, ist Kersting überzeugt.

Die Kirmes in Haldern startet am Freitag, 21. August, um 15 Uhr. Um 17 Uhr erfolgt die offizielle Eröffnung, mit einer kurzen Ansprache sowie dem Segen von Diakon Michael Höfer. „Erstmals haben wir dann auch einen Fahnenaufmarsch“, verrät Kersting. Zudem spendiert die Stadt Rees als offizieller Ausrichter eine Runde Freibier.

Weiter geht es mit dem Kirmestrubel am Samstag von 15 bis 22 Uhr sowie am Sonntag von 11 bis 22 Uhr. „Es sind die bewährten Zeiten“, erläutert Kersting. Neu ist hingegen der ökumenische Gottesdienst am Sonntag ab 9 Uhr auf dem Autoscooter mit Pfarrerin Sabina Berner-Pip und Diakon Höfer. Im Anschluss, ab etwa 10 Uhr, folgt die traditionelle Frühstückstafel. Tische werden zur Miete gestellt, Speisen und Getränke sind selbst mitzubringen. Der Erlös geht an den Verein „heimlich erfolgreich“.

Neu ist seit dem vergangenen Jahr der Zeitraum, an dem die Kirmes in Haldern stattfindet. Da am letzten August-Wochenende noch einige weitere Volksfeste anstehen, „haben wir unsere Kirmes in 2025 erstmals auf das vorletzte August-Wochenende vorgezogen“, erläutert Kersting. Mit Erfolg: Es konnten mehr Schausteller gewonnen werden, und es kamen auch mehr Besucher. „Deshalb werden wir diesen neuen Termin wohl auch beibehalten“, stellt Kersting in Aussicht.

Denn eines ist ihm wichtig: Die Kirmes in Haldern muss bestehen bleiben. Zwar habe sich der Stellenwert verändert. „Vor 20 oder 30 Jahren war er noch größer, heutzutage gibt es viele andere Veranstaltungen“, sagt Kersting. Dennoch werde er regelmäßig auf die nächste Kirmes angesprochen. „Es ist ein Fest fürs Dorf, beim dem die Halderner einfach feiern können, ohne selbst tätig werden zu müssen“, sagt der Ortsvorsteher.

Zur Kirmes wird die Isselburger Straße zwischen Klosterstraße und Zum Weiher von Dienstag, 18. August, 12 Uhr, bis Montag, 24. August, 12 Uhr, für den Auf- und Abbau gesperrt. Der Bereich sollte großräumig umfahren werden, da aufgrund der Arbeiten an der Betuwe-Strecke unter anderem auch die Halderner Straße immer noch gesperrt ist.

Das Orga-Team der Halderner Kirmes freut sich auf vielen Besucher. NN-Foto: Gerhard Seybert

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