Kinowochenende in Goch
3. November 2026 Von NN-Online · Goch

Kinowochenende in Goch

Familien- und Abendfilm im Goli Theater auf der Brückenstraße

GOCH. Im Goli Theater flimmert am Kinowochenende eine berührende Tragikomödie über Fürsorge, Verlust und menschliche Widerstandskraft in einer zunehmend technisierten Welt über die Leinwand.

In den Familienvorstellungen am Nachmittag gibt es einen aktuellen Animationsfilm über einen biblischen Helden. So wird am Samstag, 7. November und Sonntag, 8. November, jeweils um 15 Uhr, „David“ (USA, Südafrika 2025, 115 Minuten, Altersempfehlung: absieben Jahren). Die Geschichte von David und Goliath kennen viele – doch dieser außergewöhnliche Animationsfilm entfaltet weit mehr als nur den berühmten Zweikampf. Er begleitet David von seinen ersten mutigen Abenteuern als junger Hirte über seine Entwicklung zum begnadeten Sänger und Poeten bis hin zum furchtlosen Kämpfer, der nicht nur Goliath überwindet, sondern auch der Verfolgung durch König Saul standhält. Schließlich wächst er zu einem Anführer heran, der seine Familie befreit und zum nächsten König Israels gekrönt wird. Der Eintritt kostet vier Euro, Einlass ist jeweils ab 14.30 Uhr. Am Samstag, 7. November und Sonntag, 8. November, jeweils 20 Uhr, flimmert „Frau Winkler verlässt das Haus“ (Deutschland 2026, 159 Minuten, FSK: zwölf Jahre). Im Jahr 2030 ist der ehemaligen Schauspielerin Frau Winkler (Angela Winkler) nichts mehr geblieben als ihre Tochter Emi (Laura Tonke) und Enkelin Billie (Zoë Baier). Ihr geliebter Ehemann und Bühnenpartner ist viel zu früh verstorben; aus ihrer Trauer hat Frau Winkler nie ganz herausgefunden und sich immer ganz auf Emi verlassen. Als diese, ebenfalls Schauspielerin, ein Theaterengagement annimmt und endlich ihr eigenes Leben in die Hand nehmen will, ist ihre Mutter nach einem Unfall plötzlich auf intensive Hilfe angewiesen, und es muss schnell eine Lösung her: Ein Pflegeroboter, den die Krankenkasse stellt. Frau Winkler fühlt sich gedemütigt und wehrt sich vehement gegen die maschinelle Zuwendung. Doch dann entwickelt sich eine unerwartete Freundschaft zwischen der 80-Jährigen und dem äußerst „belesenen“ Roboter, den sie Pawlowitsch nennt und der zu ihrer Verzückung wunderbar Tschechow rezitieren kann. Aber Pawlowitsch ist nicht nur eine interessante neue Gesellschaft für Frau Winkler, er übermittelt auch ihre sich stetig verschlechternden Vitalwerte an ein auf Effizienz bedachtes Gesundheitssystem. Pawlowitsch verspricht, ihr beizustehen, aber kann eine künstliche Intelligenz einem Menschen ein Versprechen geben, das auch zu halten ist? Der Eintritt kostet sechs Euro, Einlass ist ab 19 Uhr.

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