Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.OKWeitere InformationenCookies Auflistung
Seit 55 Jahren zu Gast auf Ameland: das Ferienlager der Pfarrgemeinde St. Willibrord Kellen. Foto: privat
11. August 2025 Von NN-Online · Kleve

Kellen grüßt von Ameland

Ferienlager für 50 Kinder und Jugendliche mit Spiel, Spaß und Action

KELLEN. Samstagmorgen, Overbergstraße in Kellen: Mehr als 50 Kinder und Jugendliche warten nicht nur auf den Bus, sondern auch auf schönste Ferienerinnerungen. Gemeinsam mit einem 16-köpfigen Betreuer- und Küchenteam starten sie mehr als 200 Kilometer gen Norden in Richtung Ameland. Die niederländische Insel begeistert seit rund 100 Jahren Ferienfreizeiten vom Niederrhein und lockt so in den Sommerferien mehr als 20.000 „Lagerkinder“ zu sich.

Das Amelandlager der Pfarrgemeinde St. Willibrord Kellen ist seit 55 Jahren dabei – und davon seit 25 Jahren in der Gruppenunterkunft „Paradiso“ im Örtchen Buren. So auch wieder in diesem Jahr: Angekommen im Lager wurden erst einmal die Zimmer inspiziert und die Teilnehmer konnten ihre Gruppe und sich untereinander kennenlernen – auch beim abendlichen Bosseln, das für viele ein erster Spaziergang durch die Umgebung war.

Das Bosseln war während der zwei Wochen nur eines von ganz vielen Programmpunkten, welches das Amelandlager Kellen bietet. „Wir möchten den Kindern und Jugendlichen eine unvergessliche Zeit, mit einer Menge Erinnerungen ermöglichen. Und dafür gibt es auf Ameland ganz viele tolle Möglichkeiten“, erklärt Birgit Krake. Sie leitet seit 2008 das Amelandlager Kellen.

Während der Ferienfreizeit ging es für die Teilnehmer auch zum Strand und zum Wasserspielplatz, um sich in der Sonne Amelands abzukühlen. Auch Fußballspiele gegen befreundete Lager aus Griethausen und Keeken standen auf dem Programm. Während die meisten Jungs dabei auf dem Platz standen, sorgten viele Mädchen für die perfekte Stimmung am Spielfeldrand. Große Freude machten den Kindern und Jugendlichen auch Ausflüge zum Minigolf, Klettern und Paintballspielen sowie ins Hauptörtchen der Insel nach Nes und zum Spielen in den Wald. „Es macht mir und dem gesamten Team immer viel Spaß zu sehen, wie glücklich die Kinder und Jugendliche während unserer Lagerzeit sind“, sagt Krake.

Mit dem Fahrrad ging es für alle der Teilnehmer außerdem nach Hollum, ins westlichste Dorf der Insel. Dort steht der Leuchtturm, der jedes Jahr rot-weißer-Anziehungsmagnet ist. Highlights waren in diesem Jahr erneut eine aufblasbare XXL-Wasserrutsche auf der Lagerwiese, die die Kinder und Jugendliche einen Tag lang heruntersausen konnten, sowie eine Treckerfahrt, die das Lager ungefähr 8,5 Kilometer entlang am Sandstrand zum östlichen Zipfel der Insel brachte. Und ebenso eine Schwimmbaddisco im örtlichen Hallenband sorgte für viel Freude bei den Teilnehmern.

Während der zweiwöchigen Lagerzeit gab es auch Besuch aus dem Klever Rathaus. Traditionell besuchte Bürgermeister Wolfgang Gebing (CDU) die verschiedenen Lager aus Kleve auf der Insel und erhaschte ein paar Einblicke in das Lagerleben. Doch nicht nur tagsüber wurde reichlich Programm geboten, auch abends stand so einiges für die Kinder und Jugendliche an: Neben Partys wurde an einem Abend zum Beispiel eine Art Casino eröffnet, in dem die Mädchen und Jungs in verschiedenen Spielen, so viel Geld wie möglich gewinnen und sammeln sollten. Außerdem gab es verschiedene Rallyes, eine Nachtwanderung und Spiele wie „Wetten, dass..?“ und „Schlag den Betreuer“.

Inzwischen ist das Lager wieder zurück in Kellen und kann auf eine aufregende Zeit zurückblicken. Lagerleitung Birgit Krake erklärt: „Ein großes Dankeschön gilt insbesondere unseren Sponsoren, ohne die wir unser diesjähriges Lager so nicht hätten, umsetzten können.“

Während der zwei Wochen gab es fast jeden Abend im Kellener Lager das „Amelandlied“. Darin heißt es: „Nach Ameland zurück, will jeder irgendwann. Die Liebe geht niemals vorüber.“ Im nächsten Jahr fahren die Kellener Kinder dann in der Zeit vom 18. Juli bis 1. August wieder nach Ameland.

Beste Stimmung, bunte Kostüme beim Kellener Amelandlager. Foto: privat

Beste Stimmung, bunte Kostüme beim Kellener Amelandlager. Foto: privat

Seit 55 Jahren zu Gast auf Ameland: das Ferienlager der Pfarrgemeinde St. Willibrord Kellen. Foto: privat

Prospekte
weitere Artikel