„Kalkar radelt“ lädt zur Entdeckungstour durch das Stadtgebiet ein
Die Kalkarer Ortsteile präsentieren sich wieder am Sonntag, 5. Juli, mit einem abwechslungsreichen Programm
KALKAR. In Kalkar gibt es viel zu entdecken. Deshalb beteiligen sich auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Sehenswürdigkeiten, Unternehmen, kulturelle Einrichtungen und Vereine an „Kalkar radelt“. Am Sonntag, 5. Juli, 10 bis 18 Uhr, werden die Kalkarer Ortsteile wieder zu einer Fahrradtour miteinander verbunden, um zu einer abwechslungsreichen Entdeckungstour durch das Kalkarer Stadtgebiet einzuladen. Die Radfahrer erhalten Gelegenheit, historische Bauwerke, Unternehmen, Museen und weitere besondere Orte kennenzulernen sowie ein vielfältiges Rahmenprogramm zu erleben.
„,Kalkar radelt‘ ist ja seinerzeit auf Initiative der Stadt während der Coronavirus-Pandemie entstanden und hat sich aber durch die gute Beteiligung aller Akteure mittlerweile gut etabliert“, sagt Kalkars Tourismuschef Harald Münzner. Es sei schön zu sehen, wie sich die Veranstaltung in den vergangenen Jahren immer weiterentwickelt habe. Auch für Kalkars Bürgermeisterin Alexandra Schacky, die das Event in diesem Jahr in ihrer Funktion erstmalig begleiten wird, ist das etwas ganz Besonderes. „Ich freue mich schon sehr aufs Fahrradfahren“, sagt Schacky. Es sei schön zu sehen, wie „Kalkar radelt“ die Menschen in Bewegung bringe und ganz nebenbei noch dazu bringe, die Stadt Kalkar und ihre Ortsteile näher kennenzulernen.
Zu den Stationen auf der diesjährigen „Kalkar radelt“-Tour gehört etwa die St. Regenfledis Kirche in Hönnepel an der Griether Straße 29. Dort werden interessante Informationen zur Kunst und Geschichte des Gotteshauses vermittelt. Außerdem kann das eigene Wissen bei einem Kreuzworträtsel mit Gewinnchancen getestet werden. Für Speisen und Getränke sorgen Mitglieder der Dorfrunde Hönnepel, die Ortsgruppe des Pfarreirates sowie die Messdiener.
Appeldorn hält gleich mehrere Anlaufpunkte bereit. Die Burg Boetzelaer an der Reeser Straße 247 stammt aus dem 13. Jahrhundert und zählt zu den ältesten Wasserburgen am Niederrhein. Nach einer aufwendigen Restaurierung dient sie heute als Ort für Kulturveranstaltungen, Übernachtungen sowie Hochzeiten und Tagungen. Nur wenige Minuten entfernt lädt das Café „Neue Mitte“ an der St.-Lambertus-Straße 3 zum Verweilen ein. Irene und Jürgen Czaja haben dort ein gemütliches Café mit kleinem Laden eröffnet. Ebenfalls geöffnet ist das Klavierhaus am Niederrhein an der Reeser Straße 164. Das Team gewährt Einblicke in die offene Werkstatt und präsentiert neben zahlreichen Klavieren und Flügeln auch besondere Raritäten. Um 14 Uhr und 16 Uhr sorgt das Theo de Vries Trio für Livemusik, die bei gutem Wetter unter freiem Himmel erklingt.
Einen Blick hinter die Kulissen ermöglicht Schwevers Stahlbau GmbH & Co. KG in Kehrum. Das Unternehmen an der Wöhrmannstraße 27 steht seit mehr als 80 Jahren für hochwertigen Stahl- und Hallenbau und realisiert individuelle Projekte – von der Planung bis zur Fertigung von Lager-, Industrie- und Sporthallen.
Unter dem Motto „Fletsepad 2.0“ lädt die Vereinsgemeinschaft Niedermörmter gemeinsam mit der Kolibri GmbH an der Reeser Straße 545 zu einem Fest rund um den neuen Radweg zwischen Niedermörmter und Appeldorn ein. Auf dem Programm stehen Spielaktionen für Kinder, eine Fahrzeugausstellung mit Tractor-Pulling und Oldtimern sowie eine Ehrung durch den SV Hönnepel-Niedermörmter, der in diesem Jahr sein 75-jähriges Vereinsjubiläum feiert. Ergänzt wird das Angebot durch eine Party mit DJ Steve Verrip.
Das Quartier am alten Silo an der Bahnhofstraße 82a präsentiert sich am 5. Juli als Ort der Begegnung und Bewegung. „Viele kennen es nur von außen, dabei ist dort richtig viel entstanden. Ein Blick hinein lohnt sich“, betont Schacky. Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Angebot mit Aktionen für Groß und Klein, Erfrischungen sowie Informationen zur Vision des zukünftigen Quartiers am Niederrhein. Darüber hinaus stellen sich neue Partner wie Radsport Giltjes, Bodycheck, Schollys Fitness, die Malteser, Eventkram & Co-Working sowie weitere Angebote vor.
Kunstinteressierte können das studio20.21 am Markt 6 besuchen. Das historische Gebäude ist – ebenso wie das Städtische Museum Kalkar und das Rathaus Kalkar – eine von 40 Stationen der Niederrheintour von Thomas Baumgärtel und zeigt die Werkgruppe „Verpackungskartons“. Jede Station der Tour präsentiert eine andere Werkgruppe und macht den Niederrhein als gemeinsamen Kunstraum erlebbar. Der historische Marktplatz von Kalkar lädt derweil mit der Gastronomie und dem „Sommer in der Stadt“ zum Verweilen ein.
Einen Tag der offenen Tür veranstaltet die Fahrschule van Loock an der Hanselaerstraße 31–35. Die ehemaligen Geschäftsräume von Radsport Giltjes können in ihrer neuen Funktion als moderne Fahrschule besichtigt werden. Zudem besteht Gelegenheit, Simulatoren auszuprobieren, das Wissen rund um den Führerschein zu testen oder bei einem kühlen Getränk zu verweilen.
Die EAGO Deutschland GmbH in Altkalkar öffnet ihren modernen Showroom an der Straße Auf dem Großen Damm 13–17. Das Unternehmen zählt zu den führenden Anbietern hochwertiger Wellness- und Sanitärprodukte. Zum Sortiment gehören Whirlpools, Saunen, Dampfduschen, Badmöbel und Armaturen. Besucherinnen und Besucher erhalten Einblicke in das Angebot und können sich fachkundig beraten lassen.
Erstmals beteiligt sich der Abenteuerland Kindergarten an der Talstraße 6a an „KalkarRadelt“. Kinderschminken, ein Malwettbewerb, eine Hüpfburg, eine Cafeteria sowie der Abenteuerspielplatz sorgen dort für ein abwechslungsreiches Angebot.
Live erleben lässt sich im Glasatelier Lucas an der Spickstraße 72 in Hanselaer das Schmelzen von Glas und die Herstellung von Glasperlen. Für das leibliche Wohl wird Kuchen angeboten. Die St.-Antonius-Kirche gilt als eine der schönsten Dorfkirchen am Niederrhein und beeindruckt mit ihrer bemerkenswerten Sammlung virtuoser mittelalterlicher Schnitzereien. Am Hogefelder Hof am Mintenweg 41 kann spielerisch entdeckt werden, wie das Leben auf einem Bauernhof aussieht. Neben den Ziegen des Hofes warten Ziegeneis, Käse und frischer Saft sowie Toben im Stroh auf der Weide auf die Gäste.
Das Stiftsmuseum in Wissel an der Kösterdick 22 lädt dazu ein, die Dorfgeschichte zu entdecken. Im Erdgeschoss stellen Wisseler Hobbykünstlerinnen und Hobbykünstler ihre Werke aus. Im Obergeschoss erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem ein liebevoll gestalteter Tante-Emma-Laden, Funde aus dem Wisseler See und Informationen zum Tabakanbau. Kinder können eigene Buttons gestalten und an einer Malaktion teilnehmen. Alkoholfreie Cocktails, Kaffee und Gebäck ergänzen das Angebot. Ebenfalls geöffnet ist Haus Kemnade an der Dorfstraße 39. Der ehemalige Rittersitz bietet Kuchen, frische Waffeln, Gegrilltes und für die jüngsten Gäste eine Hüpfburg.
Grieth am Rhein beteiligt sich ebenfalls mit mehreren Programmpunkten. Das Griether Hanselädchen am Griether Markt 28 bietet unter anderem Backfisch, Lachs, Kuchen, Kaffee und weitere Getränke an. Um 14 Uhr führt Rudi Hellwig durch den Ort und vermittelt Wissenswertes über dessen Geschichte und Besonderheiten. Bereits um 11 Uhr beginnt auf den Rheinwiesen die heilige Messe mit Pastor Alois van Doornick. Im Anschluss werden die Fahrzeuge der Radfahrerinnen und Radfahrer gesegnet und damit ein gemeinschaftlicher und spiritueller Akzent im Rahmen der Veranstaltung gesetzt.
Der Autor Christoph Peters liest darüber hinaus unter anderem um 14 Uhr in der Burg Boetzelaer und um 16 Uhr im Kalkarer Rathaus aus seinem neuen Roman.
Weitere Informationen zu „Kalkar radelt“ sind online unter www.kalkar-radelt.de erhältlich.
Die Akteure aus den verschiedenen Ortsteilen sowie die Stadt Kalkar stellten das Programm von "Kalkar radelt" in diesem Jahr vor. NN-Foto: SP
Redakteurin in Xanten, Kalkar, Rheinberg und Alpen sowie Büderich und Ginderich