Kalkar bekommt ein Repair-Café
Der Start ist am Donnerstag, 5. Juni, im Beginenhof
In allen Ortschaften rings um Kalkar gibt es sie – Repaircafés, in denen mit Hilfe und Anleitung zur Selbsthilfe repariert, genäht, geschraubt und bei so manchen Alltagsdingen ehrenamtlich geholfen wird.
„Die Kontakte mit den umliegenden Cafés und deren Erfahrungen haben gezeigt, dass Bedarf besteht, Dinge zu reparieren und wenn möglich zu erhalten. Hinzu kommt, dass so etwas in Gemeinschaft auch noch mehr Spaß macht. Auch im Seniorenbeirat Kalkar wurde das Thema wiederholt angesprochen“, sagt Brigitte Weyers, Vorsitzende des Seniorenbeirats.
Am 5. Juni gibt es ein erstes Treffen zum gegenseitigen Kennenlernen und Austauschen, wer welche Ideen und auch Fähigkeiten für das Repaircafé mitbringt. Es kann um die Reparatur von Kleingeräten (nicht der italienische Kaffeevollautomat!), die mit einer Hand getragen werden können, von Textilien und Spielzeug gehen bis hin zu einfachen Hilfestellungen bei „Papierkram“ und Formularen. Es werden natürlich auch Hände und Füße für Aufbau und Organisation, Anmeldung und Ausgabe von Informationen benötigt. Unterstützung kommt vom Vorstand des Beginenhof Sozialwerks e. V., der von der Idee sehr angetan ist.
Geschäftsführer Georg Schleß: „Der Beginenhof ist für Kalkar ein ganz besonderer Ort, an dem immer schon Menschen zu verschiedensten Anlässen zusammen kommen. Er ist außerdem überall bekannt, zentral gelegen und barrierefrei.“
Am 5. Juni sind außerdem eine Vertreterin der KKA, Abfallentsorgung im Kreis Kleve und zwei Profis mit langjähriger Repaircafé Erfahrung und guten Tipps dabei.
Erste Interessierte haben sich bereits gemeldet mitzumachen. Weitere Aktive werden für die verschiedensten Aufgaben noch gesucht.