JHV beim Förderverein DenkMal-Grabmal Kevelaer
Rückblick auf die Schwerpunkte des vergangenen Jahres
Der Vorsitzende ging in seinem Tätigkeitsbericht auf die Schwerpunkte des vergangenen Jahres ein. Der Verein hat derzeit 60 Mitglieder. Der Grabstein der Eheleute Aenne und Jakob Kaspar wurde neu aufgestellt. Aenne Kaspar war sozial sehr engagiert und hat unter anderem die erste Altentagesstätte in Kevelaer gegründet, Essen auf Rädern initiiert und die Kleiderkammer aufgebaut. Ein Antrag an die Pfarrei St. Marien für ein neues Areal wurde vom Kirchenvorstand Ende 2024 positiv beantwortet.
Die Grabstätte Tebartz-Jakobs, eine der ältesten der Familie Peter Johann Tebartz (1831 bis 1904) und seiner Ehefrau Dorothea Hendricks, wird erhalten. Auch weitere Familienmitglieder sind dort beigesetzt. Das Kreuz aus Blaustein bleibt erhalten, die Standfestigkeit ist jedoch nicht mehr gegeben.
Das Grabmal der Familie Kallenbach, ein hohes Ziegelmonument mit Tonrelief (vermutlich von Josef Vorfeld), wird restauriert. Die Bezirksregierung Düsseldorf fördert das Projekt über den Heimatcheck. Die Fertigstellung ist bis Ende 2025 geplant.
Der Verein unterstützt eine Schutzmaßnahme für das Gerdts-Denkmal auf dem evangelischen Friedhof in Kervenheim, ein bedeutendes klassizistisches Grabmal des Bürgermeisters Anton Gerdts (geboren 1776, Bürgermeister von 1812 bis 1849). Es handelt sich um einen Witterungsschutz, der als Glasbehausung umgesetzt wird. Die Grundrestaurierung des Denkmals steht noch aus.
Weitere Denkmäler, wie das der Familie Jovic (ProArte-Katalog Nr. 45), deren Grabstätte aufgegeben werden soll, und der Familie von Ackeren, sollen erhalten werden. Die Achse des Friedhofs, auf der diese Denkmäler liegen, ist von besonderer Bedeutung. Auch das Denkmal von Jakob Holtmann am Ende der Reihe soll erhalten bleiben. Die Denkmäler sollen möglichst an ihrem ursprünglichen Ort verbleiben.
Gedankt wurde für die gute Zusammenarbeit dem Kirchenvorstand, sowie der Friedhofsverwaltung für deren Unterstützung. Auch die Unterstützung durch private Spender, den Stiftungen der Sparkasse Rhein-Maas und der Volksbank an der Niers, dem Fonds Energie für Kevelaer und der Bezirksregierung im Rahmen des Heimatschecks sowie dem Baugeschäft Scholten wurde hervorgehoben.
Im Anschluss erläuterte Kassierer Heinz-Peter Angenendt die bisherigen Einnahmen und Ausgaben des Vereins. Klaus Schürmanns, der die Vereinsbuchführung geprüft hatte, stellte in seinem Kassenbericht fest, dass alle Unterlagen gut und korrekt geführt wurden und beantragte die Entlastung des Vorstands, die einstimmig erfolgte. Als Kassenprüferin wurde von der Versammlung einstimmig Martina Kandolf gewählt.