Jazz, Latin, Rock und Funk
Die Klever Jazzfreunde stellen ihr neues Programm mit fünf hochkarätigen Konzerten vor
KLEVE. Mit einer exquisiten Auswahl von fünf abwechslungsreichen Konzerten präsentieren die Klever Jazzfreunde ein Halbjahresprogramm, das sowohl Freunde des klassischen Jazz als auch Fans benachbarter Genres und experimenteller Grenzgänge begeistern wird.
Die Baritonsaxophonistin Kira Linn aus Köln stellt dem Klever Publikum am 27. September ihr neues Album „Illusion“ vor, das sie mit ihrem „Linntett“ eingespielt hat. Dabei weitet sie mit ihrer Band den Jazz-Kosmos auf Pop, Indie, R&B und Neo-Soul aus. Ungewöhnlich ist die Besetzung mit drei Saxophonen, einem Rhodes-Piano und Schlagzeug. Dazu singt Kira Linn und hat eigene Lyrics für eine Auswahl Songs geschrieben. Die Jazzfreunde haben sich der Initiative „Lückenfüller“ angeschlossen und präsentieren dieses Konzert ausnahmsweise in der Neuen Mitte. Zu betreten ist dieser geräumige Leerstand in der Innenstadt zu später Stunde durch das ehemalige Zentralcafe, also von der Seite Stechbahn aus.
Der Drummer Opek folgt mit seinem neuen Album „The Call“ seiner persönlichen Reise in die Welt der Instrumentalmusik. Den Klever Jazzfreunden ist seine Formation bekannt als Top-Act bei der Open-Air-Veranstaltung auf der Spoy zum 40-jährigen Jubiläum. Die Suche nach ganz eigenen filmischen Grooves und nostalgischen Klanglandschaften findet insofern am 25. Oktober eine Fortsetzung.
Die einzigartige Besetzung des neuen Quartetts von Benjamin Schäfer vereint drei Generationen von Ausnahmekönnern an ihren jeweiligen Instrumenten. Man wird von den „Stone Flowers“ förmlich hineingesogen in die faszinierende Klangwelt der frühen 1970er Jahre. Inspiriert von A.C. Jobim und Sergei Prokofiev und Mutter Natur werden am 29. November Werke von berückender Schönheit in Kleve zu hören sein.
Die Band Maya um die Klever Sängerin Maya Sophia Kehren serviert am 27. Dezember einen Weihnachtsschmaus, der niemandem schwer im Magen liegen wird. Gereicht wird traditioneller Jazz und Jazz-Blues mit einem Spritzer Gospel. Dazu serviert das Quintett energetische Latin-Rhythmen, hier und da mit etwas Reggae angemacht. Mit dem in Kleve bekannten Marc Küsters am Schlagzeug kann da nichts anbrennen.
Schließlich beendet am 31. Januar 2025 die Fusion-Band Torph das Halbjahr, bevor es im Februar in eine kurze Winterpause geht. Im Kern geht es auch den fünf Musikern um den Saxophonisten Lorenz Hirsch um die Verschmelzung von Jazz, Rock und Funk. Da alle mit unterschiedlichen musikalischen Backgrounds zusammen kommen, geschieht das bei Torph auf ganz natürliche Weise.
Das neue Programm der Jazzfreunde verspricht also unvergessliche Konzertabende. Es ist eine Gelegenheit, Jazz in seiner ganzen Vielfalt und Vitalität ganz nah und unmittelbar zu erleben. Mit einem wie immer sorgfältig kuratierten Line-up bietet der Club sowohl jungen Talenten als auch etablierten Künstlern eine Bühne. Tickets für alle Konzerte sind ab sofort erhältlich auf der Website des Jazzclubs www.kleverjazzfreunde.de oder ganz traditionell in der Buchhandlung Hintzen.