„Ja zum Nationalpark“
Lesermeinung zum Thema Nationalpark Reichswald:
Sehr geehrte Mitbürger. Bitte lassen Sie sich nicht von den Nationalpark-Gegnern ins Bockshorn jagen. Auf alle von den Gegnern hervorgebrachten Scheinargumente gibt es verlässliche Antworten. Ich hatte Herrn Minister Krischer um Unterstützung gegen die riesige Anzahl an Fake-News der Nationalpark-Gegner gebeten. Er hat mir einen Brief gesendet; in diesem Brief geht er auf alle Punkte der von den Gegnern des Nationalparks (Verein unser Reichswald e.V., der CDU, der FDP und den Stadtwerken Goch und Kleve) immer wieder geäußerten „Fakten“ ein! Vom sicheren Trinkwasser, über Brandschutz, Zugänglichkeit und Wegesystem, kommunale Mitbestimmung, Kosten, über Tourismus, kulturhistorische Bedeutung, Zäune, Rohstoff Holz, Wildtiermanagement, Windkraft, Natur- und Artenschutz bis hin zu den erfüllten Voraussetzungen zum Nationalpark. Die Beweggründe der Nationalpark-Gegner sind klar. Denen geht es nicht um unseren schönen Reichswald, nicht um Flora und Fauna, nicht um Artenvielfalt, nicht um das Erlebnis Wald …denen geht es ums Geld! Es liegen bereits Pläne für elf Stück 270 Meter hohe Windturbinen (hier kann man getrost das Wort Industriegebiet benutzen) im Reichswald vor. Wenn diese erst mal stehen, sind weitere Windturbinen wahrscheinlich (da der Wald dann als vorbelastet gilt). 270 Meter Höhe kann man sich (fast) nicht vorstellen: Der Commerzbank Tower in Frankfurt hat eine Höhe von 259 Metern. Das entspricht 59 Etagen! Oder: viermal so hoch wie der Kirchturm (67 Meter) von St. Maria Magdalena in Goch. Bitte stimmen Sie in der Nationalpark-Frage mit „JA“. Der Wald und alle unsere Kinder und Enkel werden es Ihnen danken.
Ludger Pauls,
Ven-Zelderheide/NL
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