Infoveranstaltung zur Pflegeberatung in Kessel
Es gibt mehr Ansprechpartner und Angebote, als viele denken
KESSEL. Bereits zum wiederholten Mal hatte der Verkehrs- und Heimatverein Kessel zu einer Informationsveranstaltung rund um das Thema Pflege eingeladen. Kürzlich kamen hierzu interessierte Bürger im „Haus am See“ zusammen. Zu Beginn berichtete Dr. Ralf Tebest, dass die Hoffnung auf eine finanzielle Förderung zur Verbesserung der Pflegestrukturen in Kessel leider nicht erfüllt wurde. Über diese Möglichkeit war bereits bei der letzten Veranstaltung informiert worden. Tebest zeigte sich jedoch überzeugt, dass die Dorfgemeinschaft künftig eine immer wichtigere Rolle spielen werde, wenn es darum gehe, die pflegerische Versorgung vor Ort sicherzustellen. Dazu gehöre es, aufeinander zu achten, sich gegenseitig zu unterstützen und bestehende Hilfsangebote zu nutzen. Der Verkehrs- und Heimatverein wird sich deshalb auch weiterhin mit dem Thema Pflege beschäftigen.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Frage, an wen sich die Menschen in Kessel und Umgebung wenden können, wenn sie Fragen zur Pflege haben oder Unterstützung benötigen. Hierzu stellten sich die Pflegeberatung des Kreises Kleve, das Seniorenbüro der Stadt Goch sowie Susanne Peters vom Betreuungsdienst Anthea und Alexander Schramm vom ambulanten Pflegedienst Gebomed vor. Die unterschiedlichen Perspektiven machten deutlich, wie vielfältig die Unterstützungsmöglichkeiten in Kessel und Umgebung sind und dass es sich lohnt, frühzeitig Rat einzuholen. Viele Beratungsleistungen können bei Bedarf auch zu Hause in Anspruch genommen werden. Die Teilnehmer schätzten insbesondere die Möglichkeit, die Menschen hinter den verschiedenen Angeboten persönlich kennenzulernen. So wissen sie nun besser, an wen sie sich bei Bedarf wenden können. Auch künftig möchte der Verkehrs- und Heimatverein das Thema Pflege aufgreifen. Als mögliches Thema einer der nächsten Veranstaltungen wurde bereits die anstehende Pflegereform genannt, mit der zum 1. Januar 2027 gerechnet wird.
Weitere Informationen und Kontakte: Pflegeberatung des Kreises Kleve, unter Telefon 02821/85-682, -683 oder -684, E-Mail: pflegeberatung@kreis-kleve.de, Internet: pflege.kreis-kleve.de Seniorenbüro der Stadt Goch: Alexandra Maywald, Telefon 02823/320-144, E-Mail: alexandra.maywald@goch.de