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Bürgermeister Dr. Dominik Pichler, IHK-Regionalleiterin Eva Folkerts, Wirtschaftsförderin Daniela Cox und IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Stefan Dietzfelbinger (v.l.). Foto: Niederrheinische IHK
11. März 2026 Von NN-Online · Kevelaer

IHK: Finger weg von Steuererhöhungen

Wirtschaftsfreundlichkeit: Licht und Schatten in der Stadt Kevelaer

KEVELAER. Wie wirtschaftsfreundlich ist Kevelaer? Darüber haben sich Bürgermeister Dr. Dominik Pichler und IHK-Chef Dr. Stefan Dietzfelbinger ausgetauscht. Kevelaer macht aus Sicht der Wirtschaft vieles richtig, legt ihr jedoch Steine in den Weg. Das zeigt eine Analyse der Niederrheinischen IHK.

Pluspunkte sind die steigende Beschäftigung und die wachsende Kaufkraft. Zudem bleiben die Menschen in Kevelaer dem lokalen Einzelhandel treu. Gleichzeitig sinkt das Angebot an Gewerbeflächen, während der Gewerbesteuer-Hebesatz steigt. Diese Entwicklungen beeinflussen die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts spürbar.

„Unsere Betriebe müssen kämpfen, auch wegen zu hoher Kosten: von Energie über Personal bis hin zu Auflagen und Bürokratie“, sagt Dr. Stefan Dietzfelbinger, Hauptgeschäftsführer der Niederrheinischen IHK. „Höhere Steuern passen nicht ins Bild. Das ist ein Standortnachteil mit Ansage“, so Dietzfelbinger. Er mahnt: „Die Politik schwächt mit den hohen Steuern den Standort. Das hat Konsequenzen – erst für die Unternehmen und langfristig für die Bürger, den Wohlstand und die Region insgesamt.“

Bürgermeister Dr. Dominik Pichler betont: „Die Analyse der Niederrheinischen IHK ist für uns ein wichtiger Spiegel. Gute Lebensqualität allein reicht nicht aus. Wir ringen derzeit um den richtigen Weg zwischen Ausgabendisziplin, Leistungsstreichung und Einnahmenerhöhung – das ist zäh und schmerzhaft.“ Er setzt weiter auf einen guten Draht zu den Unternehmen vor Ort: „Die Ergebnisse der IHK zeigen mir, wo der Schuh drückt. Und wo wir ansetzen müssen.“

Bürgermeister Dr. Dominik Pichler, IHK-Regionalleiterin Eva Folkerts, Wirtschaftsförderin Daniela Cox und IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Stefan Dietzfelbinger (v.l.). Foto: Niederrheinische IHK

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