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„Schlimmer geht immer“ lautet der Titel von Ludger Kazmierczaks viertem Solo-Programm. In der Reihe „Kabarett unter‘m Dach“ ist er am Freitag, 10. Januar 2025, 20 Uhr, im Konzert und Bühnenhaus Kevelaer zur erleben. Foto: Markus van Offeren
5. September 2024 Von Kerstin Kahrl · Kevelaer

„Ich habe mich direkt in diese Location verliebt“

Bruno Schmitz macht 33 Jahre Kabarett unter‘m Dach. Neues Programm vorgestellt

KEVELAER. Nach 34 Jahren ist es Zeit für eine Liebeserklärung. Besser spät als nie. Es war im Jahr 1990, als Bruno Schmitz und Didi Jünemann als Duo „Laut und Lästig“ erstmals im Raum unter dem Dach des früheren Gymnasiums, der späteren öffentlichen Begegnungsstätte (ÖBG) Kevelaer, auftraten. „Ich habe mich direkt in diese Location verliebt“, erinnert sich Bruno Schmitz. Ein Jahr später startete er hier seine erfolgreicheVeranstaltungsreihe „Kabarett unter‘m Dach“.

Zuvor hatte sich Lehrer Schmitz aus dem Beamtenverhältnis auf Lebenszeit verabschiedet und sich mit seinem Kulturbüro Niederrhein selbstständig gemacht. Beim „Kabarett unter‘m Dach“ steht ihm Stefan Reudenbach, Bereichsleitung der ÖBG, und zuständig für Technik und Theke bei den Kabarettveranstaltungen, von Anfang an zur Seite. „Ein guter Typ“, lobt Schmitz. Kabarett, Comedy und Kleinkunst wird seit 1991 unter‘m Dach geboten. Bruno Schmitz hat sie alle gehabt, die Großen ihres Genres: Richard Rogler, die Missfits, Michael Mittermaier, Ralf Schmitz, Bernhard Hoëcker.... Vor „nur“ 100 Zuschauern haben sie gespielt. „Es war eine Aufbruchzeit“, so Schmitz. „Wir waren Vorreiter.“ Heute sei es schwierig, bekannte Künstler überhaupt an den Niederrhein zu holen. „Sie bespielen oft nur noch große Hallen über 1.000 Plätze. Die haben wir nicht zu bieten.“ Auch das Kevelaerer Bühnenhaus mit seinen rund 500 Plätzen sei für diese Künstler nicht attraktiv. Dennoch ist Bruno Schmitz und seinem Kulturbüro Niederrhein gelungen, sechs namhafte Kabarettisten für das Programm 2024/2025 zu verpflichten. Als erste gastiert Barbara Ruscher am Freitag, 20. September, 20 Uhr, mit ihrem Programm „Mutter ist die Bestie!“ in der Begegnungsstätte und nicht wie im Programmheft angekündigt im Bühnenhaus. Alle Karten behalten ihre Gültigkeit. Satirisch, bissig und charmant knöpft sie sich die brennenden Themen der Zeit vor. Ein Abend über Patchwork im Wohnwagen, Nachhaltigkeit, Partnerportale, Cancel Culture, Kinder, Klimawandel, SUP, Prägung durch Eltern, Rassismus, Welpen-Schwemme aus dem Dog-Net. Karten kosten im Vorverkauf ab 25,50 Euro.

Wolfgang Trepper ist mit seiner „TOUR 24“ Comedy am Sonntag, 10. November, 19 Uhr, zu Gast im Konzert und Bühnenhaus Kevelaer.Wenn Kabarettist Wolfgang Trepper loslegt, gibt es kein Halten mehr: Er poltert und regt sich auf, analysiert Politiker und Fernsehmoderatoren, Serien und Fußballdramen – und natürlich Schlagertexte. Für sein Publikum hat er sich wieder stundenlang vor die Glotze gesetzt, um einen schnellen Überblick zu geben, was man alles nicht sehen muss. Karten kosten im Vorverkauf ab 28,50 Euro.

Guido Cantz präsentiert seine Comedy „Das volle Programm“, am Samstag, 14. Dezember, 20 Uhr, im Konzert- und Bühnenhaus. Guido Cantz zappt sich amüsant und urkomisch durch 70 Jahre deutsche Fernsehgeschichte. Auf seiner Zeitreise begegnet er TV-Ikonen mit vier Beinen (Lassie, Black Beauty, Joko und Klaas), mit zwei Beinen (von Peter Frankenfeld bis Florian Silbereisen) und sogar einem ohne Beine (Flipper). Der blondeste Comedian des Landes erinnert an die TV-Helden der Kindheit und erklärt, was Pan Tau, Daktari und die zauberhafte Jeannie mit ihm gemacht haben. Karten kosten im Vorverkauf ab 29,60 Euro.

Der Klever Journalist und Kabarettist Ludger Kazmierczak führt in seinem vierten Solo-Programm „Schlimmer! Geht immer!“ sein Publikum durch die Absurditäten des Alltags. Dabei kommt er von’t Höcksken auf’t Stöcksken. Kazmierczak gastiert am Freitag, 10. Januar 2025, 20 Uhr, im Konzert und Bühnenhaus. Karten kosten im Vorverkauf ab 28,50 Euro.

„Überleben - wat sonst?!“ heißt das Kabarett-Programm, das Konrad Beikircher am Sonntag, 20. März 2025, 20 Uhr, in der Begegnungsstätte Kevelaer vorstellt. Die Rheinländer gelten als Überlebenskünstler schlechthin. Nur: Karneval allein ist nicht immer die Lösung für alles, also: wie machen die das? Beikircher verrät einige der Geheimnisse, die den rheinischen Menschen überall über Wasser halten. Karten kosten im Vorverkauf ab 26,30 Euro.

Christian Ehring, gastiert mit seinem neuen Soloprogramm „Stand jetzt“ am Sonntag, 11. Mai 2025, 19 Uhr, im Bühnenhaus. Stand jetzt weiß man nichts Genaueres. Stand jetzt ist nicht klar, welche Kriege weiter eskalieren. Stand jetzt ist ungewiss, ob die Menschheit die Klimakatastrophe überlebt. Die Zukunft ist nicht mehr planbar. Politik ist nur noch hektische Schadensbegrenzung. Kann man angesichts von Krieg und Katastrophe, von Inflation und Doppelwumms überhaupt noch lachen? Christian Ehring sagt: Man muss. s„Stand jetzt“ ist hochaktuelle Satire nach der Zeitenwende. Karten kosten im Vorverkauf ab 30,70 Euro.

Karten gibt es bei den Niederrhein Nachrichten in Geldern und in Kleve, unter www.niederrhein-nachrichten. de/ticketshop sowie bei allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Kerstin Kahrl

„Schlimmer geht immer“ lautet der Titel von Ludger Kazmierczaks viertem Solo-Programm. In der Reihe „Kabarett unter‘m Dach“ ist er am Freitag, 10. Januar 2025, 20 Uhr, im Konzert und Bühnenhaus Kevelaer zur erleben. Foto: Markus van Offeren

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