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Bundesschützenmeister Emil Vogt (r.) übergibt die Auszeichnung an Eltens stellvertretenden Brudermeister René Bolk. Foto: privat
20. September 2024 Von NN-Online · Emmerich

Hochmeisterplakette für Jungschützen aus Elten

Auszeichnung für die St.-Martinus-Bruderschaft beim Bundesfest des BHDS

ELTEN. Auf dem Bundesfest des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften (BHDS) in Rietberg ist die St.-Martinus-Schützenbruderschaft Elten für ihr soziales Engagement in der Kategorie „Jungschützen-Projekt“ vom Bundesschützenmeister Emil Vogt die Hochmeister-Plakette verliehen worden.

Um stellvertretend für die vielen hervorragenden caritativen Leistungen, die in den Bruderschaften im BHDS-Verband erbracht werden einige besonders hervorzuheben, wurde eigens ein Ehrenpreis gestiftet.

Der Bund würdigt mit der Auszeichnung die mehrjährige Arbeit der Jungschützenabteilung der Eltener Schützen am alten Friedhof an der Stokkumer Straße. Dort haben die Jungschützenabteilung seit vielen Jahren eine Patenschaft übernommen. An mehreren Terminen im Jahr werden hier insbesondere die Soldatengräber und die umliegenden Grabstellen gereinigt, Kerzen und Pflanzen aufgestellt. Mit der Reinigung und Pflege der Soldatengräber auf dem alten Friedhof möchten die Jungschützen zur Erhaltung des kulturellen Erbes beitragen. Unterstützt werden sie dabei auch von einigen „großen“ Schützen der Eltener Schützenbruderschaft. Auch der Einsatz und die Organisation von Dreck-Weg-Tagen in Elten wurde gewürdigt.

In der gesamten BHDS-Schützenfamilie mit rund 400.000 Mitgliedern in 1.398 Bruderschaften, Gilden und Vereinen ist dies etwas ganz Besonderes.

Der Ausschuss für die caritativen Aufgaben des Bundes hat zudem auch in diesem Jahr wieder die Leistungen der Bruderschaften und Bezirksverbände zusammengestellt. Bundesschützenmeister Vogt nannte weitere Zahlen, die der caritative Ausschuss unter Leitung von Karlheinz Kamps über das soziale Engagement der Schützenbruderschaften ermittelt hat. So wurden für soziale, meist örtlich gebundene Aufgaben mehr als 190.000 freiwillige Arbeitsstunden geleistet. Das entspricht einem Gesamtwert von etwa 2,3 Millionen Euro. Mehr als 2.9 Millionen Euro wurden für Kindergärten, Schulen, Martinsumzüge, Palliativ-Stationen, Hospize, Kirchen und Behinderteneinrichtungen von den 1398 Schützenbruderschaften gespendet. Hinzu kommt die Unterstützung für das Katholischen Blindenwerk, etwa für Projekte in Burkina-Faso. Auch finden sich im Verbandsgebiet viele Altkleidercontainer, wodurch örtliche ambulante Palliativstationen der Malteser unterstützt werden.

Zur Entgegennahme der Ehrung machte sich eine Abordnung von vier Eltener Schützenbrüder auf den Weg zum Bundesfest nach Rietberg.

Bundesschützenmeister Emil Vogt (r.) übergibt die Auszeichnung an Eltens stellvertretenden Brudermeister René Bolk. Foto: privat

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