Historische Landmaschinen in Bedburg-Hau zu besichtigen
Oldtimer-Traktoren-Treffen zeigt restaurierte Schlepper und traditionelle Ernteverfahren
BEDBURG-HAU. Der Wandel der Zeit und die zunehmende Technisierung der Arbeitsmaschinen ist auch in der Landwirtschaft nicht spurlos vorüber gegangen, und so sind die Schlepper und Landmaschinen, mit denen Väter und Großväter die Arbeiten auf dem Acker bewältigten, längst zu begehrten Sammelobjekten geworden.
Eine Gelegenheit, diese historischen Veteranen der Feldarbeit zu besichtigen und dabei auch einen Einblick in alte Produktionsweisen und Ernteverfahren zu gewinnen, gibt es am Samstag, 15. August, in der Zeit von 11 bis 19 Uhr und am Sonntag, 16. August, von 11 bis 19 Uhr auf der Triftstraße 6 in Bedburg-Hau.
Restaurierte Landmaschinen, auf Hochglanz gebrachte Traktoren, Lkw, Dreschmaschinen und Mähbinder von anno dazumal sowie alte Ackergeräte lassen bei diesem Oldtimer-Traktoren-Treffen längst vergangene Zeiten wach werden.
Alte Schlepper, die vor einigen Jahrzehnten noch mit Eisenreifen, schwarzem Rauch und viel Lärm über Wiesen und Felder donnerten, sind heute echte Raritäten geworden, und den Sammlern ist es wohl zu verdanken, dass diese Traktoren, die sich durch ihre Robustheit und lange Lebensdauer auszeichnen, vor dem Verschrotten bewahrt wurden und der Nachwelt erhalten bleiben.
Veteranen der Feldarbeit stehen im Mittelpunkt der historischen Feldtage in Bedburg-Hau. Foto: privat
Zu bestaunen sind beispielsweise Lanz-Bulldog-Modelle ab 1928, Hanomag-Fabrikate der 40er Jahre, wassergekühlte Deutz-Schlepper ab 1938 oder Allgaier-Traktoren mit Verdampfungskühler aus den 40er Jahren.
Besondere Attraktion beim Oldtimer-Traktoren-Treffen ist wieder der zehn Tonnen schwere Bremswagen, mit dem die Zugkraft der „stählernen Kolosse“ gemessen wird. Mit Vorführungen, wie noch vor fast einem halben Jahrhundert der Ackerboden bearbeitet, Getreide gedroschen und zu Garben gebunden wurde, wird den Besuchern auch ein Einblick in die Anfänge der Mechanisierung gegeben.
Wie die Organisatoren der Ausstellung vermuten, gibt es im Kreis Kleve sicherlich noch weitere Sammler nostalgischer Schlepper und Arbeitsgeräte, die ihre Originale einmal zeigen möchten. Eine Bereicherung der Ausstellung wären beispielsweise auch Lastkraftwagen und Baumaschinen. Interessenten können sich bei den Organisatoren per E-Mail an oldtimer-hau@gmx.de melden.
Speisen und Getränke werden wie immer angeboten.