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Die Mitarbeiter der Caritas Libanon, darunter viele freiwillige Helfer, leisten von Beginn des Konfliktes an Nothilfe. Foto: Caritas international
25. März 2026 Von NN-Online · Niederrhein

Hamers und Zekorn: „Der Libanon braucht Frieden“

Bistum Münster stellt 50.000 Euro Soforthilfe zur Verfügung

NIEDERRHEIN. Dem Libanon droht angesichts des Kriegs im Nahen Osten und dem Einmarsch israelischer Truppen im Süden des Landes eine humanitäre Katastrophe. Rund 1,2 Millionen Menschen, darunter 300.000 Kinder, sind infolge der militärischen Eskalation zwischen Israel und der Hisbollah auf der Flucht. Angesichts dieser dramatischen Situation rufen der Diözesanadministrator des Bistums Münster, Dr. Antonius Hamers und Weihbischof Dr. Stefan Zekorn zu einem sofortigen Ende der sich immer weiterdrehenden Gewaltspirale im Nahen Osten auf: „Der Libanon und der gesamte Nahe Osten brauchen Frieden!“

Weiter erklären Hamers und Zekorn: „Die Eskalation der Gewalt muss gestoppt werden. Die Leidtragenden sind wieder einmal unschuldige Menschen. Familien werden zur Flucht gezwungen, wenn sie überleben wollen. Die Infrastruktur ist massiv zerstört. Kinder verlieren ihre Zukunft. Durch Gewalt wird kein dauerhafter Frieden in der Region geschaffen werden können. Hass und Zwietracht werden so weiter geschürt. Stattdessen braucht es ernsthafte Friedensverhandlungen, und zwar nicht irgendwann, sondern jetzt!“

Das Bistum Münster stellt über Caritas International 50.000 Euro an Soforthilfe für die Menschen im Libanon zur Verfügung und verbindet das mit einem Spendenaufruf. Die Mitarbeiter der Caritas Libanon, darunter viele freiwillige Helfer, leisten von Beginn des Konfliktes an Nothilfe. Vordringlich ist die Unterbringung der Binnenflüchtlinge in Notunterkünften. Darüber hinaus versorgt die Caritas die Menschen mit Lebensmitteln, Hygieneprodukten und medizinischen Hilfen. Mobile Teams sind in den südlichen Landesteilen des Libanon unterwegs, um Flüchtlingen vor Ort zu helfen.

Die Mitarbeiter der Caritas Libanon, darunter viele freiwillige Helfer, leisten von Beginn des Konfliktes an Nothilfe. Foto: Caritas international

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