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Der Einsatzort der Großübung in der Luftaufnahme. Foto: Torsten Matenaers
22. September 2024 Von NN-Online · Goch

Großübung der Freiwilligen Feuerwehr Goch

Einsatzszenarien für alle Löscheinheiten wurden bei der Gofa geprobt

GOCH. Das Gocher Fahrzeugbauunternehmen GOFA war Schauplatz der jüngsten Gesamtübung aller Gocher Feuerwehrlöschzüge und -gruppen. Auf dem Betriebsgelände bot sich die Gelegenheit, gleich mehrere Einsatzszenarien zu trainieren.

Angenommen wurde, dass die Betriebsabläufe des Unternehmens durch einen Cyberangriff massiv gestört waren. Hierdurch entstanden unterschiedlichste Einsatzlagen. Alle Einsätze wurden im Einsatzleitwagen koordiniert.

Zum Beispiel technische Hilfeleistungen: Die Löscheinheiten Hommersum und Hülm hatten sich um zwei eingeklemmte Personen zu kümmern. Sie steckten zwischen Blechen in einem Hochregal fest und konnte sich selbst nicht mehr befreien. Die Löscheinheiten Stadtmitte wurden zu einem Arbeitsunfall mit einem Gabelstapler sowie zu einer vermissten Person in einem Alubehälter entsandt.

Auch die Jugendfeuerwehr war mit einer technischen Hilfeleistung in die Übungsszenarien eingebunden: Es galt, eine unter einem Tankdeckel eingeklemmte Person zu befreien und anschließend Erste Hilfe zu leisten. Die Löscheinheiten Kessel und Hassum hatten es jeweils mit austretenden Gefahrstoffen und vermissten oder verletzten Personen zu tun. Die Löscheinheit Asperden hatte eine verletzte Person aus einem Tankwagen zu befreien. Auch Brandereignisse wurden natürlich geübt: Die Löscheinheit Pfalzdorf löschte ein Feuer in einem Tankauflieger, die Löscheinheit Nierswalde erkundete eine unklare Rauchentwicklung in einer Produktionshalle.

Im Anschluss an die einzelnen „kleineren“ Einsätze galt es noch, einen angenommenen Großbrand der neuen Produktionshalle zu löschen. Hier waren alle Löscheinheiten der Feuerwehr Goch in unterschiedlichen Einsatzabschnitten tätig. Stadtbrandinspektor Stefan Bömler zog im Anschluss ein positives Resümee. Gerade bei großen und zunächst unübersichtlichen Einsatzlagen sind eine konsequente Koordinierung der beteiligten Kräfte sowie die Umsetzung eines geeigneten Kommunikationskonzeptes wesentlich. „Wir waren mit über 100 Einsatzkräften und 23 Fahrzeugen vor Ort und haben unsere Übungsziele erreicht. Mein Dank gilt der Firma GOFA und insbesondere der Betriebsleiterin Produktion Daniela Weeren für die Gastfreundschaft und die Möglichkeit, bei der GOFA in diesem großen Umfang üben zu können“, so Bömler.

Die Einsätze mussten vor Ort koordiniert werden. Foto: Maik Strauch

Die Einsätze mussten vor Ort koordiniert werden. Foto: Maik Strauch Foto: Maik Strauch

Der Einsatzort der Großübung in der Luftaufnahme. Foto: Torsten Matenaers

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