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An die Spaten, fertig, los, v. l.: Georg Stadler, Dieter Ströhmann, Peter Baur, Ulrich Knickrehm, Christoph Gerwers, Philipp Kosloh, Klaus Wieblishauser, Georg Feltes, Georg Koenen, Hirofumi Hori, Kyle Baker. Foto: Tricor
14. Februar 2024 · Weeze

Größtes Investment im Gewerbepark Weeze-Goch

Tricor-Gruppe baut für 170 Millionen Euro eine neue Produktionsstätte am Niederrhein

GOCH/WEEZE. Mit dem symbolischen Spatenstich im nassen, niederrheinischen Boden hat in Anwesenheit zahlreicher Gäste aus Politik, Gesellschaft und Wirtschaft der Bau des Werks zur Produktion von Schwerwellpappe der Tricor Gruppe begonnen. Im Rahmen der Zeremonie wurden auf einer großen Wellpapp-Tafel die Wünsche an die Zukunft des Werkes und die gemeinsame Zusammenarbeit visualisiert.

Auf einer Fläche von 130.000 Quadratmetern investiert das Unternehmen aus dem bayerischen Bad Wörishofen rund 170 Millionen Euro in den Bau der neuen Produktionsstätte. „Das neue Werk ist nicht nur das nachhaltigste seiner Generation, es bietet seinen Mitarbeitenden auch eine hoch moderne, sichere und angenehme Arbeitsumgebung“, betont Philipp Kosloh, CEO der Tricor-Gruppe.

Mehr als 200 Mitarbeitende

Die erforderlichen Mittel hat Rengo, das japanische Mutterunternehmen von Tricor, bereitgestellt. Die Tricor-Gruppe ist Teil der weltweit tätigen Rengo/Tri-Wall Gruppe. Dieses Investment ist voraussichtlich das größte im Gewerbepark Weeze-Goch. In dem nach höchsten Energieeffizienzstandards (KFW40) gebauten Werk werden zukünftig mehr als 200 Mitarbeitende tätig sein. Dementsprechend gelöst war die Stimmung bei den Vertretern der beteiligten Kommunen, beim Landrat des Kreises Kleve, den beiden Kreis Klever Landtagsabgeordneten sowie der Führungscrew von Rengo und Trico. „Mit dem Investitionsvolumen von 170 Millionen Euro trägt die Tricor-Gruppe wesentlich zur Stärkung der Region Goch-Weeze bei - wir freuen uns auf eine erfolgreiche und gute Partnerschaft“, erklärt Weezes Bürgermeister Georg Koenen. „Für die wirtschaftliche Entwicklung unserer Region ist die Ansiedlung des neuen Wellpappwerkes der Tricor-Gruppe von höchster Bedeutung“, ergänzt Gochs Bürgermeister Ulrich Knickrehm. Mit der Ansiedlung in der Region Weeze/Goch erweitert das Unternehmen seine Absatz- und Servicereichweite deutlich. Für Tricor sind ab dem Niederrhein die strategisch wichtigen Häfen in den Benelux-Länder schneller erreichbar. Auch das Ruhrgebiet, Nordfrankreich und Skandinavien sind künftig besser abzudecken. Die Produkte von Tricor werden unter anderem zur Verpackung von Großteilen der Auto-Industrie verwendet. Außerdem unter anderem zur Verpackung von Fenstern, Türen und Kunststoffgranulaten. Kerstin Kahrl

An die Spaten, fertig, los, v. l.: Georg Stadler, Dieter Ströhmann, Peter Baur, Ulrich Knickrehm, Christoph Gerwers, Philipp Kosloh, Klaus Wieblishauser, Georg Feltes, Georg Koenen, Hirofumi Hori, Kyle Baker. Foto: Tricor

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