Grenzüberschreitender Austausch im Bevölkerungsschutz
Niederländische Delegation informiert sich über „Leuchtturmkonzept“ des Kreises Kleve
KREIS KLEVE. Gut zwei Dutzend Gäste aus der niederländischen Veiligheidsregio (Sicherheitsregion) Kennemerland besuchten die Kreisverwaltung, um sich mit den Mitarbeitern über das „Leuchtturmkonzept“ des Kreises Kleve im Bereich „Bevölkerungsschutz“ auszutauschen. Dieses Konzept hatte der Kreis in den Jahren 2022/2023 in enger Abstimmung mit den kreisangehörigen Städten und Gemeinden entwickelt. Zur Delegation gehörten Vertreter der Veiligheidsregio sowie einige Bürgermeister dortiger Kommunen.
Praktischer Einblick in Konzepte und Strukturen
Im Atrium der Kreisverwaltung übernahm Jürgen Baetzen, Fachbereichsleiter „Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz“ des Kreises Kleve die Begrüßung sowie die Einführung ins Thema. Ellen Verhalen und Tobias Metzelaers (Sachgebiet Bevölkerungsschutz) sowie Kreisbrandmeister André Jansen und Andreas Bonin (stellvertretender Leiter der Kreisleitstelle) präsentierten an drei „Stationen“ die zentralen Säulen des Konzepts: Notrufstellen & Krisenkommunikation, Bevölkerungsschutz-Leuchttürme & Notfall-Infopunkte sowie Information & Warnung der Bevölkerung. Der gesamte Austausch fand in englischer Sprache statt, um ein gemeinsames Verständnis zu gewährleisten – und entwickelte sich schnell zu einer lebhaften Diskussion.
Gemeinsame Herausforderungen, gemeinsame Lösungen
Schnell wurde deutlich: Die Herausforderungen im Bevölkerungsschutz ähneln sich auf beiden Seiten der Grenze. Jürgen Baetzen betonte in seinem Fazit, dass Bevölkerungsschutz-Konzepte sich kontinuierlich an veränderte Rahmenbedingungen anpassen müssten. Dabei setze der Kreis Kleve auf die bewährte Zusammenarbeit mit den 16 Städten und Gemeinden sowie auf das Engagement der ehrenamtlichen Kräfte im Bevölkerungsschutz. Mehr zum Leuchtturm-Konzept gibt’s auf www.kreis-kleve.de/bevoelkerungsschutz. (Button: Energiemangellage / Anlaufstellen bei einem Blackout).