GrenzInfoPunkte informieren über die niederländische Betriebsrentenreform
14. September 2026 Von NN-Online · Niederrhein

GrenzInfoPunkte informieren über die niederländische Betriebsrentenreform

Kostenloses Web-Seminar für aktuelle und ehemalige Grenzpendler am 24. September

NIEDERRHEIN. Das niederländische Rentensystem befindet sich im Wandel. Die Reform betrifft insbesondere die betriebliche Altersversorgung und wirft bei Grenzpendlern zahlreiche Fragen auf: Was ändert sich beim Aufbau der Betriebsrente? Welche Folgen hat die Umstellung für bereits erworbene Ansprüche? Und wie werden niederländische Renten besteuert, wenn die Empfänger in Deutschland wohnen? Antworten bietet ein kostenloses Web-Seminar der GrenzInfoPunkte am Donnerstag, 24. September, um 16.30 Uhr. Als Referentin erläutert Steffi Troost, Vorstandsmitglied der niederländischen Gewerkschaft FNV und einer niederländischen Pensionskasse, die zentralen Neuerungen des Rentensystems. Dabei geht sie insbesondere darauf ein, welche Auswirkungen die Reform auf aktuelle und ehemalige Grenzpendler hat und was der Übergang für bereits aufgebaute Rentenansprüche bedeutet.

Darüber hinaus erhalten die Teilnehmer einen Überblick über den Aufbau der niederländischen Altersvorsorge. Thematisiert werden sowohl die gesetzliche Rentenversicherung AOW als auch die Besteuerung niederländischer Renten bei einem Wohnsitz in Deutschland. Damit vermittelt das Web-Seminar wichtige Grundlagen für alle, die ihre Altersvorsorge grenzüberschreitend planen oder bereits Rentenansprüche in den Niederlanden erworben haben. Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit, individuelle Fragen zu stellen.

Anmeldung und Teilnahme

Die Teilnahme am Web-Seminar ist kostenfrei. Interessierte können sich bis zum Veranstaltungstermin online unter www.grenzinfo.eu anmelden. Nach der Anmeldung erhalten die Teilnehmer eine Bestätigung sowie die Zugangsdaten für die Online-Veranstaltung.

Über die GrenzInfoPunkte

Die GrenzInfoPunkte stellen einen unabhängigen, leicht zugänglichen Dienst für Grenzgänger in der deutsch-niederländischen Grenzregion dar. Maßgeschneiderte Informationen werden bereitgestellt und die Mitarbeiter sind mit der Kultur, Sprache und den Systemen auf beiden Seiten der Grenze vertraut. Zu Fragen des Erbrechts und des Erbsteuerreichts können und dürfen die GrenzInfoPunkte selber nicht beraten, dazu müssen sich die Grenzgänger an einen Notar wenden. Die Kenntnisse in den Bereichen Steuern und Sozialversicherung werden durch gemeinsame Schulungen auf dem neuesten Stand gehalten. Die GrenzInfoPunkte sind Teil eines großen Netzwerks und die Mitarbeiter haben gute Kontakte zu Fachleuten der Organisationen beiden Ländern. Weitere Informationen sind unter www.grenzinfo.eu zu finden.

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