"Ehrenamtlicher Dialog im Stadthallen-Foyer, Foto von Markus van Offern"
6. September 2026 Von NN-Online · Kleve

Grenzen überwinden

SPD Kleve lädt am 8. Oktober zum 6. Klever Dialog

KLEVE. Die Zusammenarbeit mit den Niederlanden über Grenzen hinweg prägt den Alltag in Kleve wie kaum ein anderes Thema – sei es in Wirtschaft, Wissenschaft, Arbeitsmarkt oder Tourismus. Welche Chancen bietet diese enge Verflechtung für den Standort Kleve? Wo liegen nach wie vor Hindernisse und wie können diese überwunden werden? Mit diesen Fragen beschäftigt sich der 6. Klever Dialog, zu dem die SPD Kleve am Donnerstag, 8. Oktober, um 18.30 Uhr in das Foyer der Stadthalle Kleve einlädt.

Nach fünf erfolgreichen Veranstaltungen setzt die SPD Kleve damit ihre Dialogreihe fort, die bewusst über den kommunalpolitischen Alltag hinausblickt. Im Mittelpunkt stehen Themen, die für die Zukunft der Stadt von besonderer Bedeutung sind, häufig jedoch nicht ausreichend öffentlich diskutiert werden. „Der Klever Dialog ist kein Parteitermin, sondern ein Forum für den offenen Austausch. Wir möchten Menschen aus unterschiedlichen Bereichen zusammenbringen, voneinander lernen und gemeinsam Ideen entwickeln, die Kleve voranbringen“, erklärt der SPD-Vorsitzende Dr. Jürgen Bock. „Gerade die Zusammenarbeit in der Grenzregion ist eine der größten Stärken unserer Stadt. Gleichzeitig erleben Unternehmen, Hochschulen und Beschäftigte immer wieder auch bürokratische oder rechtliche Hürden. Darüber müssen wir sprechen – und zwar gemeinsam.“

Durch den Abend führt Christoph Kepser von Antenne Niederrhein. Bürgermeister Markus Dahmen wird die Gäste mit einem Grußwort willkommen heißen. Den inhaltlichen Auftakt gestaltet Honorarkonsul Freddy B. Heinzel, der einen Überblick über den aktuellen Stand der deutsch-niederländischen Zusammenarbeit geben wird. Im ersten Panel diskutieren Vertreterinnen und Vertreter aus Stadt, Region und Verbänden über die Rahmenbedingungen grenzüberschreitender Kooperation. Erwartet werden Impulse der Wirtschaftsförderung, der Euregio, der Niederrheinische Industrie- und Handelskammer sowie der Kreishandwerkerschaft.

Nach einer musikalisch begleiteten Pause richtet sich der Blick auf die Praxis. Unternehmer aus Industrie, Handwerk und Handel berichten aus ihrem Arbeitsalltag und schildern ihre Erfahrungen mit grenzüberschreitenden Geschäftsbeziehungen. Im Anschluss erhalten die Besucher Gelegenheit, sich mit Fragen und Anregungen an der Diskussion zu beteiligen. „Der Klever Dialog lebt davon, dass Menschen mit unterschiedlichen Blickwinkeln miteinander ins Gespräch kommen. Wir wollen nicht nur Probleme benennen, sondern Ideen entwickeln, wie die Zusammenarbeit über die Grenze hinweg weiter verbessert werden kann. Gerade in Zeiten großer wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Veränderungen brauchen wir diesen offenen Dialog mehr denn je“, betont Niklas Lichtenberger, Fraktionsvorsitzender von SPD/Volt Kleve.

Musikalische Beiträge zu Beginn, zwischen den Programmteilen und zum Abschluss runden die Veranstaltung ab und verleihen dem Klever Dialog erneut seinen besonderen Charakter. Die Veranstaltung ist öffentlich. Interessierte Bürger sind eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Auch zum Thema Ehrenamt fand bereits ein Dialog im Stadthallen-Foyer statt. Foto: Markus van Offern

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