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110 Gäste waren der Einladung ins Kolpinghaus gefolgt und diskutierten mit Bürgermeister Stephan Luyven. Foto: Falk Neutzer
9. März 2026 Von NN-Online · Goch

Gocher Mittelstand und Bürgermeister im Gespräch

Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) hatte ins Kolpinghaus eingeladen

GOCH. Rund 110 Gäste aus Wirtschaft, Handwerk, Handel, Industrie und Politik folgten der Einladung der Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) Goch ins Kolpinghaus. Ziel der Veranstaltung war ein direkter Austausch zwischen dem Gocher Mittelstand und Bürgermeister Stephan Luyven.

Durch den Abend führten Heiner Terbuyken gemeinsam mit Sascha-Alexander Schramm und Dr. Klaus Völling. In seiner Begrüßung betonte Terbuyken die Bedeutung eines offenen und regelmäßigen Dialogs zwischen mittelständischen Unternehmen, Politik und Verwaltung. Der Mittelstand bilde das wirtschaftliche Rückgrat der Stadt und sei auf verlässliche und funktionierende Rahmenbedingungen angewiesen. Im Mittelpunkt des Abends stand das Gespräch mit Bürgermeister Stephan Luyven, der sich offen den Fragen der anwesenden Unternehmer stellte – auch kritischen. Diskutiert wurden insbesondere Themen rund um Verkehr und Innenstadtentwicklung, Bauen und Wohnen sowie die Leistungsfähigkeit der Verwaltung, etwa bei Dienstleistungen und der Gewinnung von Personal. Luyven machte deutlich, dass viele Herausforderungen nicht kurzfristig gelöst werden könnten. Gerade bei der Entwicklung der Innenstadt, beim Zugang zum Rathaus oder bei Bearbeitungszeiten in der Verwaltung seien Veränderungen notwendig. Diese benötigten jedoch Zeit – nicht zuletzt vor dem Hintergrund knapper kommunaler Haushaltsmittel. „Nicht alles kann sofort umgesetzt werden“, machte der Bürgermeister deutlich. Gleichzeitig gebe es an einigen Stellen bereits ein spürbares Umdenken innerhalb der Verwaltung.

Ein zentrales Signal des Abends war das gemeinsame Ziel, den Wirtschaftsstandort Goch weiter zu stärken. Politik, Verwaltung und Wirtschaft müssten dabei eng zusammenarbeiten, um die Stadt auch künftig als attraktiven Standort für Unternehmen, Fachkräfte und Investitionen zu sichern. Auch beim Thema Fachkräftegewinnung wurden mögliche Ansätze für eine intensivere Zusammenarbeit diskutiert. Aus dem Kreis der Unternehmer kamen unter anderem Vorschläge für gemeinsame Jobbörsen sowie Ideen zur Unterstützung von Fachkräften – beispielsweise durch Mitarbeiterwohnungen.

Die Veranstaltung zeigte deutlich, wie wichtig der kontinuierliche Austausch zwischen Mittelstand, Politik und Verwaltung für die Zukunft des Standorts Goch ist. Die MIT Goch kündigte an, diesen Dialog auch künftig aktiv fortzuführen.

110 Gäste waren der Einladung ins Kolpinghaus gefolgt und diskutierten mit Bürgermeister Stephan Luyven. Foto: Falk Neutzer

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