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So sehen Sieger aus: Georgien (1. FC Kleve) jubelt mit dem „Mini-EM“-Pokal. NN-Fotos (3): Rüdiger Dehnen
17. Juni 2024 · Sabrina Peters · Niederrhein

Georgien (1. FC Kleve) ist „Mini-Europameister 2024“

Der 1. FC KLeve gewann als Georgien ein spannendes Finale auf Augenhöhe gegen Albanian (Büdericher SV) mit 5:4

NIEDERRHEIN. Die Unterstützung auf der Tribüne war lautstark. Immer wieder waren „Georgien“- oder „Albanien“-Sprechchöre zu hören. Beide Teams hatten es ins Finale der „Mini-Europameisterschaft 2024“ der Niederrhein Nachrichten und des 1. FC Kleve geschafft, wo sich letztlich Georgien (1. FC Kleve) gegen Albanien (Büdericher SV) mit 5:4 durchsetzen konnte. Und während die einen vor Jubel in die Luft sprangen und sich im Kreis feierten, lag der Gegner am Boden und weinte bittere Tränen. Denn die F-Jugend-Spieler vom Büdericher SV, die das Land Albanien bei der Mini-EM repräsentierten, waren nach ihrem verlorenen Finale erstmal schwer enttäuscht.

„Wir sind so stolz auf Euch. Ihr habt es bis ins Finale geschafft – und es war ein Endspiel auf Augenhöhe“, versuchte das komplette Trainerteam ihre Spieler aufzumuntern und wieder auf die Beine zu holen – doch es half erstmal nichts. „Wir haben fast alle Spiele gewonnen. Im Finale hatten wir so viel Pech, dass unsere Chance am Ende an die Latte ging. Das war so ärgerlich“, resümierte Spieler Luca einige Zeit später.

Es war wahrscheinlich auch der spannende Spielverlauf, der sie dementsprechend traurig machte. Denn Albanien (Büdericher SV) ging bereits in der ersten Minute in Führung. „Georgien vor – schießt ein Tor“, ertönte dann von den Rängen – und die Spieler des 1. FC Kleve, die das Land Georgien vertraten, ließen sich nicht lange bitten: Nach etwa sechs Minuten stand es 1:1 und kurze Zeit später hatten sie den Spielstand sogar zu einem 2:1 gedreht. Albanien (Büdericher SV) ließ eine gute Möglichkeit zum Ausgleich liegen, während Georgien (1. FC Kleve) zum 3:1 und später zum 4:1 traf.

Doch das Finale war damit noch lange nicht entschieden: Denn Albanien (Büdericher SV) kam wieder auf 3:4 heran. Auf das zwischenzeitliche 5:3 für Georgien (1. FC Kleve) folgte schnell wieder das 4:5 für Albanien (Büdericher SV). Noch zwei Minuten waren schließlich noch zu spielen, in denen der albanische Torhüter ein weiteres Gegentor mit einer starken Parade verhinderte und ein albanischer Stürmer den Ausgleich verpasste. Dann ertönte der letzte Schlusspfiff der „Mini-EM 2024“ und Georgien (1. FC Kleve) stand als „Mini-Europameister 2024“ fest.

NN-Geschäftsführer und Anzeigenleiter Andreas Rohfleisch sowie Lukas Nakielski, Jugendleiter beim 1. FC Kleve, übergaben am NN-Bulli allen Spielern aller teilnehmenden 24 F-Jugend-Mannschaften ihre verdiente Medaille – und natürlich dem „Mini-Europameister 2024“ seinen „Mini-EM“-Pokal. Mit ihrer Trophäe posierten die Georgier (1. FC Kleve) anschließend wie die Profis für die anwesenden Fotografen und vor den Handykameras ihrer Eltern. „Wir haben eine tolle Leistung gezeigt und verdient gewonnen. Aber es war ein gutes und spannendes Finale“, meinte Spieler Adem. „Wir waren vor dem Finale aber schon sehr aufgeregt, denn wir wussten, dass unser Gegner auch gut sein muss, sonst hätten sie es ja nicht ins Finale geschafft“, ergänzte Oscar. Doch was war das Geheimnis hinter dem Erfolg von Georgien (1. FC Kleve)? „Wir haben nie aufgegeben und gute Bälle gespielt“, resümierte Oscar.

Am Ende konnte jedoch auch Albanien (Büdericher SV) wieder Strahlen. Schon ein paar Minuten nach dem Schlusspfiff schritten die tapferen Spieler zu ihrer Fangemeinde und ließen sich an der Bande von ihren Eltern, Geschwistern, Großeltern und Freunden feiern. Auch sie rissen dafür ihre Arme wieder in die Höhe. Denn auch dem „Vize-Mini-Europameister“ gebührte – wie allen anderen 22 Mannschaften der diesjährigen „Mini-EM“ – natürlich ein tosender Applaus. Sabrina Peters
Albanien (in rot) zeigte sich als würdiger Finalist.

Albanien (in rot) zeigte sich als würdiger Finalist.

Die Zuschauer feuerten kräftig an.

Die Zuschauer feuerten kräftig an.

So sehen Sieger aus: Georgien (1. FC Kleve) jubelt mit dem „Mini-EM“-Pokal. NN-Fotos (3): Rüdiger Dehnen

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