Gemeinsam Singen macht einfach mehr Spaß!
IPK Pfalzdorf hatte zu ihrem „Loss mer Singe“-Abend in die Narrenburg bei Tophofen eingeladen
PFALZDORF. Seit rund fünf Wochen zieht die IPK als Prinzengarde der Stadt Goch durch Säle in nah und fern, kürzlich starteten sie nun auch in ihren eigenen Saalkarneval im Hause Tophofen.
Traditionell eröffnete der „Loss mer singe“-Abend mit dem Original-Team aus Köln um den gebürtigen Pfalzdorfer Georg Hinz die Pfalzdorfer Sitzungen. Natürlich war es für die 100-köpfige Garde der IPK etwas ganz Besonderes, bei der ersten Abendveranstaltung der IPK in der Session in den vollen Saal ihrer Narrenburg einzumarschieren, und für die IPK Funken, ihren tollen Gardetanz zum ersten Mal auf der Heimatbühne vor dem gespannten „Loss mer singe“-Publikum zu präsentieren. Das Publikum ließ es sich nicht nehmen, während des Tanzes schon lautstark mitzusingen. Nach der Tanzeinlage startete natürlich der Gesang, so wurde der Abend wie in jedem Jahr mit der „Loss mer Singe“-Hymne der Bläck Fööss eingeleitet, bevor der Wettbewerb um die Lieder 2025 startete. Das „Loss mer singe“-Team hatte wieder 15 neue Lieder aus dem Kölner Karneval ausgesucht, die gemeinsam mit dem Publikum – dieses ausgestattet mit Textheften und teilweise auch „Loss mer singe“-Lesebrille – gesungen, getanzt und geschunkelt wurden. Natürlich waren wieder alle bekannten Bands aus Köln vertreten, von den Höhnern über de Boore und Brings bis zu Cat Ballou und Kasalla. Das Publikum stimmte wieder über seine Favoriten ab und sang während der Auszählung dann nochmals die Hits der letzten Jahre. Als besonderes Highlight war der Sänger einer der Bands aus dem Wettbewerb im Saal und ließ sich überreden, sein Lied nochmals gemeinsam mit dem Publikum zu singen.
Die Band Miljö, die vor wenigen Wochen noch den „Gocher Gürzenich“ bei der Prinzenkür zum Brodeln brachte, erreichte mit ihrem Song „Domstadtjonge“ den ersten Platz und wurde der Gewinner des Abends. Im Vordergrund stand natürlich nicht der Wettbewerb, sondern die Vorstellung der Lieder und das gemeinsame Singen, so dass die über 400 Gäste nun für die Session gewappnet sind und in den nächsten Veranstaltungen die Lieder ohne Textheft zum besten geben können.