„Galactic Tides“:Seán Feeny präsentiert seine neue Single
Gebürtiger Kevelaerer thematisiert Entwurzelung, Entdeckung und die Suche nach Zugehörigkeit
Mit der Veröffentlichung seiner Singles „1969“ und „Western Roads“ konnte Feeny bereits international starke mediale Unterstützung verzeichnen. Während „1969“ große Aufmerksamkeit in den irischen Medien erhielt, erweiterte die Nachfolgesingle „Western Roads“ Feenys internationale Reichweite, unter anderem in Deutschland, den Niederlanden, Großbritannien, Kanada und den USA.
Als Zusammenarbeit mit dem Donegaler Sänger, Songwriter und Musiker Ruairí Friel von Silver Winged They Fly begann „Galactic Tides“ mit einem Text, den Feeny schrieb – eine imaginierte Reise durch kosmisches Treiben als Metapher für Emigration. Als er die Lyrics mit Friel teilte, nahm das Projekt musikalisch eine klare und willkommene Form an.
Friel sagt dazu: „Seán und ich haben über eine Zusammenarbeit gesprochen. Er teilte einige Texte mit mir, und dieser hier sprang mich sofort an, weil er von Entwurzelung und Identität handelt, die außerhalb der eigenen Kontrolle liegen und größeren Kräften unterworfen sind. Ich hatte das Gefühl, dass es ein wichtiges Lied für sein gesamtes Projekt ist und habe die Melodie und Akkorde gewählt, die sich richtig anfühlten.“
Die Aufnahme zeigt außerdem die unverwechselbaren Talente von Friel und seiner Frau Sarah Cullen (The Reflection Box) – Singer-Songwriterin, Komponistin und Multiinstrumentalistin – als Backgroundsängerin. Cullens Stimme verleiht dem Song eine eindringliche, fast gespenstische Qualität, die seine himmlische Atmosphäre noch verstärkt.
Produziert wurde der Track erneut von dem ebenfalls aus Donegal stammenden Orri McBrearty.
Mit Sternenwinden, fernen Monden und sich verschiebenden Galaxien als Metaphern spiegelt „Galactic Tides“ die emotionale Strömung wieder, entwurzelt zu werden, sich an einem unbekannten Ort wiederzufinden und langsam zu einem Ort – oder zu einer Person – zu navigieren, die sich wie Zuhause anfühlt. Seán Feeny erklärt: „Dieser Song ist im Kern eine Emigrationsgeschichte. Es geht darum, an einem unbekannten Ort abgesetzt zu werden und seinen Weg finden zu müssen. Das Universum wurde zur Sprache dieser Reise – für jene Momente, in denen man sich schwerelos, verloren oder fehl am Platz fühlt, aber schließlich einen Seelenverwandten oder einen Neuanfang findet.“
„Galactic Tides“ markiert zudem Feenys dritte kreative Zusammenarbeit mit dem Filmemacher Charlie Joe Doherty, der das offizielle Musikvideo inszenierte. Gedreht in der West Donegal Gaeltacht, spiegelt das Video die Themen des Songs visuell wider, indem es seine Protagonisten – die Co-Autoren Feeny und Friel – in eine Landschaft stellt, die zugleich wunderschön und fremd wirkt.
„Wir wollten, dass sich das Video so anfühlt, als wäre man in eine andere Welt geworfen worden. An Carn Buí (Carnboy) und An Charraig Fhinn (Carrickfin) vermittelten uns dieses Gefühl von Weite, Isolation und Entdeckung. Es ist eine Geschichte über das Finden von Verbindung an einem unbekannten Ort“, sagt Seán Feeny.
Mit seinen schwebenden Melodien, introspektiven Texten und einer cineastischen Klanglandschaft erweitert „Galactic Tides“ Feenys künstlerisches Universum. Der Song baut auf der bodenständigen Erzählweise seiner früheren Arbeiten auf und bewegt sich hin zu einem offeneren, atmosphärischeren Folk-Pop-Stil.
Zum Anhören, Ansehen und Folgen von Seán Feeny: www.seanfeeny.com.