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NN-Foto: Michael Bühs
7. Oktober 2025 Von NN-Online · Emmerich

FWE-Antrag: EGE und WfG in Verwaltung eingliedern

Freie Wähler in Emmerich für „Evaluierung der städtischen Beteiligungen“

EMMERICH. Die Fraktion der Freien Wähler im Rat der Stadt Emmerich hat einen Antrag formuliert, in dem es um die „Evaluierung der städtischen Beteiligungen, insbesondere der EGE und der Wirtschaftsförderungsgesellschaft, sowie einer möglichen Auflösung und Wiedereingliederung in die Stadtverwaltung“ geht.

Der Antrag umfasst zwei wesentliche Punkte. Zunächst soll im Rahmen besagter Evaluierung untersucht werden, „ob die Aufgaben dieser Gesellschaften wieder direkt in die Stadtverwaltung eingegliedert werden können“. Geprüft werden sollen laut der FWE insbesonders die Wirtschaftlichkeit und Effizienz der Strukturen, die Transparenz gegenüber Politik und Öffentlichkeit, die Doppelstrukturen und Schnittstellen zur Stadtverwaltung, die Personalkosten und Verwaltungsausgaben sowie konkrete Erfolge in Bezug auf Stadtentwicklung, Wirtschaftsförderung und Standortmarketing.

Auf Grundlage der Ergebnisse soll die Verwaltung dem Rat dann „einen Vorschlag zur zukünftigen Organisation von Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung in Emmerich vorlegen inklusive einer Kosten-Nutzen-Gegenüberstellung zwischen Fortführung der Gesellschaften und Rückführung in die Kernverwaltung“.

Aus Sicht der Freien Wähler sei es notwendig, „regelmäßig zu überprüfen, ob diese Gesellschaftsstrukturen tatsächlich einen Mehrwert für unsere Stadt erbringen, oder ob die Aufgaben nicht besser, transparenter und kosteneffizienter direkt innerhalb der Stadtverwaltung organisiert werden können“. Eine klare Evaluierung solle dabei Fakten schaffen. „Unser Ziel ist es, Doppelstrukturen abzubauen, Verwaltungskosten zu senken und die Verantwortung wieder in die städtische Kernverwaltung zu holen, damit Politik und Öffentlichkeit direkter beteiligt und informiert sind“, betonen die FWE.

Emmerich brauche schlanke Strukturen, klare Verantwortlichkeiten und Transparenz in allen Bereichen – gerade bei Stadtentwicklung sowie Käufen von Immobilien und der Wirtschaftsförderung. „Wir würden daher gleichzeitig einen neu zu bildenden Ausschuss ‚Wirtschaft und Tourismus‘ befürworten“, teilen die FW abschließend mit.

NN-Foto: Michael Bühs

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