Klaus Bensmann (Chefarzt Innere Medizin), Marcel Damm (IT-Abteilung), Jana Angenendt (Medizinische Fachangestellte), Heinz Roters (Vorsitzender des Fördervereins) und Marco Plum (Geschäftsführer; v.l.) mit den neuen EKG-Geräten. Foto: Sankt Josef-Hospital
13. Oktober 2026 Von NN-Online · Xanten

Förderverein unterstützt nächsten Digitalisierungsschritt im Xantener Sankt Josef-Hospital

Neue EKG-Geräte werden vollständig in die digitale Patientenakte eingebunden

XANTEN. Die Digitalisierung ist im Sankt Josef-Hospital Xanten längst fester Bestandteil des klinischen Alltags. Ärztinnen und Ärzte, Pflegekräfte und Therapeuten arbeiten heute selbstverständlich mit mobilen Endgeräten wie iPads und greifen darüber direkt auf die digitale Patientenakte zu. Mit der Anschaffung von vier neuen Ruhe-EKG-Geräten und einem Belastungs-EKG geht das Krankenhaus nun einen weiteren Schritt: Künftig wird auch der EKG-Prozess von der Anforderung über die Untersuchung bis zur ärztlichen Befundung durchgehend digital abgebildet.

Unterstützt wird die Investition durch den Verein zur Förderung des Sankt Josef-Hospitals Xanten e. V.

„Wir unterstützen dieses Projekt besonders gerne, weil es den Patientinnen und Patienten ebenso zugutekommt wie den Mitarbeitenden“, sagt Heinz Roters, Vorsitzender des Fördervereins. „Unser Förderverein kann gerade dort einen wichtigen Beitrag leisten, wo sinnvolle und nachhaltige Verbesserungen nicht oder nicht vollständig aus den laufenden Mitteln des Krankenhauses finanziert werden können. Mit solchen Projekten unterstützen wir die Weiterentwicklung des Sankt Josef-Hospitals ganz konkret.“

Künftig wird eine EKG-Untersuchung direkt im Krankenhausinformationssystem angefordert. Der Auftrag erscheint anschließend automatisch auf dem jeweiligen EKG-Gerät. Patientendaten müssen nicht erneut manuell eingegeben werden. Nach der Untersuchung wird das EKG digital in die Patientenakte übertragen und steht dort gemeinsam mit der ärztlichen Befundung zur Verfügung.

Für die Patientinnen und Patienten bedeutet dies vor allem, dass wichtige Untersuchungsergebnisse schneller und unabhängig vom Aufenthaltsort verfügbar sind. Ärztinnen und Ärzte können die Befunde beispielsweise unmittelbar während der Visite auf dem iPad einsehen. Doppelte Dateneingaben, zusätzliche Ausdrucke und unnötige Übertragungswege entfallen. Gleichzeitig wird das Risiko von Übertragungsfehlern reduziert.

„Wir sind bei der Digitalisierung unseres Krankenhauses bereits weit vorangekommen“, erklärt Marco Plum, Geschäftsführer des Sankt Josef-Hospitals. „Das iPad ist für viele unserer Ärztinnen und Ärzte, Pflegekräfte und Therapeuten heute ein ganz normales Arbeitsmittel. Entscheidend ist für uns aber nicht die Technik an sich. Digitalisierung muss Abläufe vereinfachen, Informationen schneller verfügbar machen und dadurch die Versorgung unserer Patientinnen und Patienten verbessern.“

Mit der neuen EKG-Anbindung wird ein weiterer bislang teilweise papiergebundener Prozess vollständig in die digitale Patientenakte integriert.

„Der eigentliche Fortschritt entsteht durch die intelligente Vernetzung der Systeme“, erläutert Sven Kunstmann, Prokurist und IT-Verantwortlicher des Sankt Josef-Hospitals. „Wenn Informationen nicht mehrfach erfasst oder auf unterschiedlichen Wegen weitergegeben werden müssen, werden Abläufe einfacher und sicherer. Das entlastet unsere Mitarbeitenden und sorgt gleichzeitig dafür, dass wichtige medizinische Informationen schnell und zuverlässig dort zur Verfügung stehen, wo sie für die Behandlung benötigt werden.“

Das Sankt Josef-Hospital arbeitet kontinuierlich daran, weitere Untersuchungs-, Dokumentations- und Befundprozesse digital miteinander zu verbinden. Ziel ist eine möglichst vollständige digitale Patientenakte, in der behandlungsrelevante Informationen schnell, sicher und unmittelbar verfügbar sind.

Über den Förderverein

Der Verein zur Förderung des Sankt Josef-Hospitals Xanten e. V. unterstützt das Krankenhaus seit 1991 bei Projekten und Anschaffungen, die nicht oder nicht vollständig aus laufenden Mitteln finanziert werden können. Der Mindestjahresbeitrag für eine Mitgliedschaft beträgt 16 Euro (bei Institutionen: 52 Euro). Auch Einzelspenden sind möglich. Weitere Informationen zur Arbeit des Fördervereins, zur Mitgliedschaft und zu Spenden sowie der Mitgliedsantrag finden sich auf der Internetseite des Sankt Josef-Hospitals unter www.sankt-josef-hospital.de.

Klaus Bensmann (Chefarzt Innere Medizin), Marcel Damm (IT-Abteilung), Jana Angenendt (Medizinische Fachangestellte), Heinz Roters (Vorsitzender des Fördervereins) und Marco Plum (Geschäftsführer; v.l.) mit den neuen EKG-Geräten. Foto: Sankt Josef-Hospital

Prospekte