Feuerwehr übt den Ernstfall
Waldbrand-Übung nahe des Rayerssee in Geldern
GELDERN. In Zeiten zunehmender Trockenheit ist es auch für die lokalen Feuerwehr-Kräfte von großer Bedeutung, bestmöglich für mögliche Waldbrände ausgebildet zu sein.
Vor wenigen Tagen haben die Führungskräfte der Freiwilligen Feuerwehr Geldern deshalb unter dem Titel „Wald- und Vegetationsbrand-Bekämpfung“ eine umfassende Einsatzübung durchgeführt. Ziel war es, möglichst realitätsnahe Einsatzszenarien für diese Art von Bränden zu üben. Durchgeführt wurde die Übung vom gemeinnützigen Verein „@fire - Internationaler Katastrophenschutz Deutschland“, der auf die Bekämpfung von Naturkatastrophen spezialisiert ist. Nach einem einführenden Theorieteil folgte auf der Wiese neben dem Rayerssee der praktische Teil der Ausbildung. Im Mittelpunkt der praktischen Ausbildung standen verschiedene taktische und technische Elemente, darunter:
„Pump & Roll“: Wasserabgabe während der Fahrt.
Effiziente Schlauchabgabe: Sicheres Ausrollen von Schläuchen über große Distanzen. Löschtechniken mit Rucksäcken und die Handhabung spezieller Werkzeuge zur Vegetationsbrandbekämpfung. „Insgesamt waren 35 Kameradinnen und Kameraden aus allen Löscheinheiten der Gelderner Feuerwehr an der Übung beteiligt“, berichtet Christoph Willems, stellvertretender Leiter der Feuerwehr Geldern und verantwortlich für Planung und Koordination der Maßnahme. „Ein herzlicher Dank gilt dem Team von ,@fire´ für die professionelle Durchführung und die wertvollen Impulse.“