"Reisegruppe aus Kellen im Lager auf Ameland, Gemeinschaftsausflug, Sommerurlaub"
5. August 2026 Von NN-Online · Kleve

Ferienlager Kellen macht Urlaub auf Ameland

Mehr als 60 Kinder, 14 Tage und eine Insel – diese Zeit werden die Teilnehmer des Amelandlagers aus Kellen so schnell wohl nicht vergessen. Zwischen Nordsee, Wasserspielplatz und Leuchtturm haben sie zwei Wochen auf der niederländischen Insel Ameland verbracht.

KELLEN. Aus dem Kellener Naturpark wurde die Nordsee, aus der Emmericher Straße der Hoofdweg und aus dem Elternhaus die Gruppenunterkunft „Paradiso“. Für 62 Kinder und ein 16-köpfiges Betreuer- und Küchenteam hieß es: Auf nach Ameland!

Das Kellener Ferienlager verbrachte die zwei Ferienwochen am Meer. Für die Teilnehmer gab es jeden Tag ein wechselndes und buntes Programm – die Betreuer sorgten für Angebote innerhalb des Lagers und auf der ganzen Insel. So ging es für alle Gruppen beispielsweise zum Leuchtturm. Für die einen mit dem Fahrrad, für einige andere gab es eine Wanderung entlang des Strands. Für 16 Kilometer Fußmarsch brauchten die Teilnehmer rund viereinhalb Stunden. In Hollum, dem Dorf, in dem sich der Leuchtturm befindet, gab es dann zur Belohnung die typischen holländischen Pommes. Und zurück ging es zur Freude der Kinder und Jugendlichen mit dem Linienbus.

Als Highlights der Lagerzeit gelten außerdem eine Schwimmbaddisco, für die extra das örtliche Schwimmbad einen Abend angemietet wird, eine Kutterfahrt, die es nach dreijähriger Pause wieder für das Lager gab und eine aufblasbare XXL-Wasserrutsche auf der Wiese vor der Unterkunft.

„Wir wollen den Kindern und Jugendliche eine schöne Zeit auf Ameland ermöglichen und haben uns jeden Tag tolle Programmpunkte ausgesucht, damit die Teilnehmer Spaß haben“, erklärt Martina Hunting. Sie leitet das Amelandlager Kellen.

"Panoramablick Nordseeinsel, Grüße an den Niederrhein, Strand und Wellen, Foto privat"

Grüße von der Nordseeinsel an den Niederrhein. Foto: privat Foto: privat

Zu den weiteren Aktionen gehören außerdem eine Treckerfahrt am Strand, eine Wattwanderung, Völkerballspiele gegen das befreundete Lager aus Griethausen und Ausflüge in den Hauptort der Insel nach Nes.

Auch abends sollte es den Teilnehmern zwischen acht und 16 Jahren nicht langweilig werden: mit Partys, mehreren Spielen, einem Casinoabend und einer Nachtwanderung wurde den Mädchen und Jungen durchgängig etwas geboten. „Zum Glück spielte auch das Wetter mit“, meint Hunting. So konnten sich die Kinder und Jugendlichen auch auf dem sogenannten Wasserspielplatz im Naherholungsgebiet De Vlijen und in der Nordsee abkühlen. Hunting: „An einem Tag waren wir sogar mit dem kompletten Lager am Strand. Und es waren fast alle Kinder im Wasser. Das ist echt selten, war aber total schön.“

Während der zweiwöchigen Lagerzeit gab es auch Besuch aus dem Klever Rathaus. Traditionell besuchte Bürgermeister Markus Dahmen verschiedene Lager aus Kleve auf der Insel und erhaschte so ein paar Einblicke in das Lagerleben. Außerdem lud er das Lager aus Kellen noch auf ein Eis ein.

Inzwischen sind die Teilnehmer und Betreuer wieder zurück in Kellen. „Mein Dank gilt den Kindern und Jugendlichen für die schöne Zeit. Aber auch meinem Team und unseren lieben Sponsoren, ohne die dieses Ferienlager so nicht möglich gewesen wäre“, resümiert Hunting.

Im kommenden Jahr ist das Amelandlager Kellen vom 17. bis 31. Juli unterwegs. Der Termin zur Anmeldung wird noch bekanntgegeben.

Die Reisegruppe aus Kellen im Lager auf Ameland. Foto: privat

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