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Der Halderner Volkslauf wird in Läuferkreisen mit einem Augenzwinkern aber auch respektvoll „Die Hölle von Haldern“ genannt. NN-Foto: Gerry Seybert
24. Juni 2024 Von NN-Online · Rees

Fast 500 Meldungen beim Halderner Volkslauf

Das Wetter und die Stimmung waren wieder hervorragend: Besonders die jüngsten Läufer begeisterten

HALDERN. Lange zitterten die Organisatoren beim Lauftreff des SV Haldern, weil sich die Anmeldezahlen bedeckt hielten. Doch setzte man auf die Erfahrungen des Vorjahres, als sich rund die Hälfte der Läufer erst in den letzten zwei Wochen anmeldeten. Und prompt wiederholte sich das Szenario. Es waren sogar mehr als die Hälfte der letztlich 491 Namen, die in der Teilnehmerstatistik auftauchen, die sich wohl erst kurzfristig entschieden und anmeldeten.

„Vor zwei Wochen lagen wir bei um die 200 und letzten Sonntag noch ein Stück unter 300 Anmeldungen“, wundert sich Mike Hockert vom Organisationsteam. „Und nun kratzen wir mit den letzten Tagen der Online-Meldungen sowie den Nachmeldungen von heute an der 500er-Marke. Wow!“ Gleichwohl ist diese Entwicklung für eine gewünschte Planungssicherheit nur bedingt förderlich, aber auch bei anderen Laufveranstaltungen ist dieser Trend „zur späten Anmeldung“ erkennbar.

Der Halderner Volkslauf wird in Läuferkreisen mit einem Augenzwinkern aber auch respektvoll „Die Hölle von Haldern“ genannt. Zwar waren die Temperaturen am Morgen noch recht moderat, doch auf den Strecken gibt es wenig Schatten, so dass die Starter auch in diesem Jahr „durch die Hölle mussten“. Der Stimmung schadete das auch in diesem Jahr nicht, denn es gibt unterwegs reichlich Erfrischungsstellen und eine Dusche zum Abkühlen im Zielbereich, die auch reichlich genutzt wurde. Auch die gelaufenen Zeiten konnten sich sehen lassen. Zwar wurden auf der Halbmarathondistanz die Vorjahreszeiten der Gewinner knapp verfehlt, doch das sportliche Ausrufungszeichen setzte Jana Groß-Hardt von den Sportfreunden Lowick beim 10 Kilometerlauf. Mit herausragenden 37:35 Minuten wurde sie nicht nur Gesamtsiegerin; sie ließ auch die beiden schnellsten Männer mit zwei Minuten Rückstand deutlich hinter sich, die mit unter 40 Minuten aber immer noch tolle Zeiten liefen. Schnell und vor allem spannend war auch der 5-Kilometerlauf bei dem sich gleich die ersten vier Männer ein rasantes Kopf-an-Kopf-Rennen lieferten und alle klar unter 18 Minuten blieben.

Den stimmungsvollen Höhepunkt bilden zum Abschluss immer die Kinder. In zwei Bambiniläufen rannten die ungen und Mädchen jeweils eine Stadionrunde und ernteten den tosenden Applaus der vielen anwesenden Zuschauer. Einen besonderen Applaus verdienten sich aber die vielen Unter-Drei-jährigen Kinder im den Starterfeldern, für die eine Stadionrunde natürlich eine besondere Herausforderung ist. Doch mit Unterstützung der Eltern, die ihre Kinder begleiten durften, und eines Clowns, der sich um den Läufernachwuchs kümmerte, schafften es alle ins Ziel und präsentierten anschließend stolz ihre Medaillen. Ähnlich war es beim 1.000-Meterlauf. Die Kinder bis elf Jahren boten bereits beeindruckende sportliche Leistungen; doch die Herzen der Zuschauer eroberten die Jüngeren, die teilweise erstmals eine solch lange Strecke am Stück liefen. Auch hier schafften es alle Kinder ins Ziel und hatten am Ende sogar noch die Kraft, den Clown in einem Zielsprint hinter sich zu lassen.

Der Halderner Volkslauf wird in Läuferkreisen mit einem Augenzwinkern aber auch respektvoll „Die Hölle von Haldern“ genannt. NN-Foto: Gerry Seybert

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