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Für die neue Draisinen-Saison lockt mit dem „Spoykutter“ ein neues Angebot. NN-Foto: Rüdiger Dehnen
28. März 2026 · Heiner Frost · Kleve

Erst Schiene, dann Wasser

Mit Beginn der Osterferien startet heute auch die neue Draisinen-Saison

NIEDERRHEIN. Am heutigen Samstag startet die Grenzland-Draisine in die neue Saison – pünktlich also zum Beginn der Osterferien. Gerd Scholten, Geschäftsführer der Grenzland-Draisine hätte nichts dagegen, wenn es in 2026 einen Tick besser liefe als im vergangenen Jahr.

„Im letzten Jahr hatten wir rund 2.000 Gäste weniger als 2024“, sagt Scholten. Mit der Analyse ist es immer so eine Sache? Klar – irgendwie ist schlechtes Wetter auch beim Draisinieren nicht folgenlos. Dazu kommt, „dass sich das Buchungsverhalten der Gäste ändert“, erklärt Scholten. „Es wird eher kurzfristig geplant und wenn dann schlechtes Wetter ist, lässt man‘s halt bleiben.“ Genug gejammert? Fast. „Wir werden auch unsere Homepage überarbeiten“, sagt Scholten. Viele Kunden sich nicht restlos zufrieden. „Und sie haben Recht.“ Die Website wird also umgebaut. Neue Fotos, besserer Informationsfluss. Apropos Fluss: Für die neue Draisinen-Saison lockt mit dem „Spoykutter“ ein neues Angebot. Zusätzlich zur Draisinenfahrt können Gäste jetzt eine Fahrt auf der Spoy buchen. Dazu stehen zwei führerscheinfreie Kutter mit 15 PS Außenborder zur Verfügung. Bis zu zwölf Personen können mit einem Kutter über die Spoy schippern: eigenhändig. Vorher gibt‘s natürlich eine Einführung. Für Verpflegung müssen die Flussfahrer selber sorgen. Ein Grill wird von Daniel Michels und Lukas Rosenberg zur Verfügung gestellt. (Mist: Jetzt hat man vergessen zu fragen, ob auf dem Boot gegrillt werden darf. Hypothese: Eher nicht als wie wohl.)

Auch erwähnenswert: Die Preise bleiben unverändert. Gut, dass die Draisinen ohne Zusatztreibstoffe bewegt werden können – eimn Bierchen auf der Clubdraisine zählt da nicht. (Montags bis donnerstags kostet eine Fahrt 17 Euro; an Wochenenden und Feiertagen sind 20 Euro fällig. Kinder bis 14 Jahre zahlen den halben Preis.)

Gerd Scholten: „Außerhalb der Ferien sind Fahrten künftig von montags bis mittwochs ausschließlich für Gruppen ab zehn Personen und auf Anfrage buchbar.“ Der Grund? „Wir haben uns die Buchungszahlen angeschaut und festgestellt, dass zum Wochenbeginn wenig los ist. Durch die neue Regelung wird es für uns besser planbar und das wirkt sich positiv auf den Personaleinsatz aus“, erklärt Scholten. Zahlen können die Kunden künftig via WERO, Applepay oder Googlepay. Für Gäste von außerhalb (und das sind gut 80 Prozent) gibt es unterschiedliche Vergünstigungen. Besitzer der RuhrTop-Card (davon gibt es immerhin an die 300.000) bekommen – ebenso wie Besitzer der Niederrhein-Card) Rabatt.

Was gibt‘s noch? Gerd Scholten: „Wir haben die Zeiten leicht verändert. Von Kleve aus starten wir künftig um 10.30 statt um 11.“ Die Folge: Mehr Aufenthaltszeit in Kranenburg. „Das reicht dann auch mal, um in Ruhe ein Eis zu Essen oder ein Café zu besuchen.“ Von Kranenburg wird nach wie vor um 13 gestartet. Dafür findet die Rückreise eine halbe Stunde später statt. (Also 15.30 statt vorher 15 Uhr.)

Natürlich gibt es neben dem „Spoykutter“-Angebot noch jede Menge anderer Arrangements. Scholten: „Das beliebteste Angebot ist nach wie vor das Bauern-Golf.“ Wer nach Groesbeek fährt, könnte dort beispielsweise eine Brauereibesichtigung machen.

Bleibt der Wunsch nach gutem Wetter und vielen Buchungen. Wer sich weiter informieren möchte, kann die Internet-Seite www.grenzland-draisine.eu/de ansteuern. Draisiniert werden kann bis zum 31. Oktober.

Alles ist bereit für die neue Saison. NN-Foto: Rüdiger Dehnen

Alles ist bereit für die neue Saison. NN-Foto: Rüdiger Dehnen

Für die neue Draisinen-Saison lockt mit dem „Spoykutter“ ein neues Angebot. NN-Foto: Rüdiger Dehnen

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