Eröffnung: Neue Ausstellung „PEER“ im Museum Goch zeigt Arbeiten von vier Stipendiaten
Dialog zwischen den Werken der Künstler
GOCH. „PEER“ ist die Abschlussausstellung des „Residence NRW+ 2023/2024“ Stipendienprogramms. Im Museum Goch zeigen die Künstler Nicl Barbro, Aleksandra Belic, Ja Jess und Edgar Unger verschiedene Arbeiten, die während ihrer Zeit als Stipendiaten entstanden sind
„PEER“ wurde von Roger Rohrbach und Simon Würsten Marin kuratiert, die als kuratorische Stipendiaten von April bis September dieses Jahres mit den vier Künstlern am Residenzort in Münster gelebt und gearbeitet haben. Eröffnet wird die Ausstellung, die vom morgigen Sonntag, 15. September, bis zum 27. Oktober in Goch zu sehen ist, am heutigen Samstag, 14. September, um 16 Uhr. Um 18 Uhr findet eine Performance mit Ja Jess statt. Die Kunstschaffenden und die Kuratoren sind bei der Eröffnung anwesend. Bei der Finissage am Sonntag, 27. Oktober (ab 14.30 Uhr), wird es um 15 Uhr ein Künstlergespräch geben.
„PEER“ verweist auf die einzigartige Gemeinschaft, die in den vergangenen zwölf Monaten durch das gemeinsame Leben und den tiefgreifenden Austausch vielfältiger Praktiken, Kenntnisse und Interessen entstanden ist. In der aktuellen Ausstellung treten die einzelnen Werke in Dialog miteinander und spiegeln somit diese Erfahrung aus der jeweils individuellen Perspektive der Künstler wider.
In den Medien Skulptur, Malerei, Installation, Video und Performance thematisieren sie die Dynamik von Narrativen, die Form der Darstellung, persönliche und fremde Erlebnisse, Identitätssuche sowie gesellschaftliche Kontexte und Rollenbilder; sie tauchen ein in Träume und untersuchen die Bild- und Wirkmacht von Internet- und Popkultur. Die Ausstellung „PEER“ ist eine Einladung, die künstlerische Praxis der vier Stipendiaten der „Residence NRW+“ zu entdecken und als Ausdruck der besonderen Gemeinschaft möglichen Resonanzen zwischen ihren Werken nachzuspüren.
„Residence NRW“ ist ein 2020 in Münster neu gestartetes Residenzstipendium zur Förderung besonders talentierter Künstler und Kuratoren im Feld der visuellen Gegenwartskunst. „Residence NRW“ ist eine Initiative der Stadt Münster und der Kunsthalle Münster angegliedert. Förderer sind das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, die Kunststiftung NRW und die Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia.Weitere Infos dazu gibt es unter www.residencenrw.de.
Malerei von Aleksandra Belic und Skulpturen von Nicl Barbro.Fotos: Museum Goch/Steffen Fischer