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Foto: Stadtverwaltung Wosnessensk
9. Dezember 2024 Von NN-Online · Geldern

Erneut verheerender Raketenangriff auf Wosnessensk

Beim Angriff starb ein Mensch, mehrere wurden verletzt und 35 Häuser zum Teil vollkommen zerstört

GELDERN/WOSNESSENSK. Nach dem russischen Angriff im Juli diesen Jahres, bei dem ein Mensch getötet und acht weitere Menschen zum Teil schwer verwundet wurden, traf Gelderns ukrainische Partnerstadt Wosnessensk in der Oblast Mykolajiw (südliche Zentralukraine) am 5. Dezember erneut ein verheerender Raketenangriff, bei dem ein Mensch getötet und mehrere Menschen verwundet wurden. Die Druckwelle der Detonation sowie brennende Trümmerteile verursachten zudem einen Brand, der 35 Häuser erfasste und zum Teil schwer beschädigte, fünf Häuser wurden vollständig zerstört.

„Wir sind zutiefst erschüttert über diesen erneuten Angriff auf unsere Partnerstadt Wosnessensk. Die Zerstörung, das Leid und die fortwährende Bedrohung sind unvorstellbar. Jeden Tag fliegen Drohnen und Raketen über die Stadt, was neben den Angriffen auch eine große psychische Belastung für die Menschen dort bedeutet. Wir in Geldern und als Städtepartnerschaftsverein stehen ungebrochen an der Seite unserer ukrainischen Freunde. Wir lassen sie in dieser schweren Zeit nicht allein,“ erklärt Roman Straub, Vorsitzender des Vereins „Städtefreundschaft Geldern-Wosnessensk“.

Der Verein ist derzeit in engem Austausch mit der Stadtverwaltung von Wosnessensk, um sich ein vollständiges Bild der Lage zu verschaffen und mögliche Hilfsmaßnahmen zu evaluieren. „Wir besprechen die Situation mit der Stadtverwaltung von Wosnessensk, um möglichst zielgerichtet Hilfe leisten zu können,“ so Straub weiter.

Foto: Stadtverwaltung Wosnessensk

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