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Epcan bringt über 8.000 Haushalte ans Gigabitnetz
26. Juli 2025 Von NN-Online · Niederrhein

Epcan bringt über 8.000 Haushalte ans Gigabitnetz

Glasfaserausbau im Kreis Kleve gestartet / Jetzt kostenlosen Anschluss sichern

KREIS KLEVE. Im gesamten Kreis Kleve beginnt ein entscheidender Schritt in Richtung digitale Zukunft: Der Glasfaserausbau in bislang unterversorgten Gebieten – den sogenannten „Grauen Flecken“ – ist offiziell gestartet. Die epcan GmbH aus Vreden wurde als Telekommunikationspartner mit der Umsetzung des Förderprojekts beauftragt. Über 8.300 Haushalte und Unternehmen in 15 Städten und Gemeinden sollen in den kommenden Monaten mit gigabitfähigen Internetanschlüssen versorgt werden.

Der Ausbau erfolgt im Rahmen eines durch Bund, Land NRW und die Kommunen geförderten Programms. In diesem Zuge erhalten alle förderfähigen Adressen einen kostenlosen Glasfaseranschluss direkt ins Haus – ohne Baukostenbeteiligung. Die aktuelle Phase der sogenannten Nachfragebündelung läuft noch bis zum 6. September 2025. Wer sich bis dahin für den Anschluss entscheidet, erhält den Ausbau kostenfrei.

„Die Digitalisierung macht auch vor dem ländlichen Raum nicht halt. Wir freuen uns, gemeinsam mit dem Kreis Kleve den Weg für eine zukunftssichere Infrastruktur zu ebnen“, erklärt Robin Kodera, Sprecher der epcan GmbH. „Ein Glasfaseranschluss sichert nicht nur schnelles Internet für heute – er ist auch die Grundlage für die Technologien von morgen.“

FTTH – Glasfaser bis ins Haus

Der Glasfaserausbau umfasst unter anderem Adressen in Rees, Emmerich, Goch, Bedburg-Hau, Kleve und weiteren Kommunen im Kreisgebiet. Viele der betroffenen Haushalte wurden bereits postalisch angeschrieben. Wer sich nicht sicher ist, ob die eigene Adresse im Ausbaugebiet liegt, kann dies online unter www.epcan.de/verfuegbarkeit prüfen.

Im Gegensatz zu kupferbasierten Übergangslösungen wird bei diesem Ausbau die Glasfaserleitung direkt bis ins Gebäude verlegt (FTTH – „Fiber to the Home“). Dadurch sind Übertragungsraten von bis zu 10 Gbit/s möglich – sowohl im Download als auch im Upload. Unternehmen profitieren besonders von stabilen Bandbreiten für Anwendungen wie Cloud-Nutzung, Videokonferenzen und Standortvernetzung.

„Die Bürgerinnen und Bürger haben jetzt die einmalige Chance, sich ohne eigene Investitionen einen Anschluss an die digitale Zukunft zu sichern“, betont Kodera. „Ein späterer Anschluss wäre grundsätzlich möglich, ist dann aber in der Regel mit hohen Kosten verbunden.“

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