Freudige Rezertifizierung im St.-Willibrord-Spital Emmerich: Ärzteteam und Pflegekräfte feiern Erfolg; Qualitätsmanagement und Klinikleitung dabei.
23. Juli 2026 Von NN-Online · Emmerich

Emmericher Krankenhaus als Lokales Trauma-Zentrum rezertifiziert

Erneute Zertifizierung bestätigt dem St.-Willibrord-Spital eine hohe Qualität der Notfallversorgung.

EMMERICH. Das St.-Willibrord-Spital Emmerich ist erneut erfolgreich als Lokales Trauma-Zentrum rezertifiziert worden. Mit der erfolgreichen Überprüfung bestätigt die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU), dass das Krankenhaus weiterhin die hohen Qualitätsanforderungen des Trauma-Netzwerks DGU erfüllt. Für die Menschen in Emmerich und der Region bedeutet dies eine dauerhaft verlässliche und qualitativ hochwertige Versorgung nach schweren Verletzungen.

Nach Verkehrsunfällen, Arbeitsunfällen oder Stürzen zählt jede Minute. Als rezertifiziertes Lokales Trauma-Zentrum verfügt das St.-Wilibrord-Spital Emmerich über standardisierte Behandlungsabläufe, speziell geschulte interdisziplinäre Teams und eine jederzeit verfügbare unfallchirurgische Versorgung. Dadurch können Patienten unmittelbar nach ihrer Ankunft zielgerichtet diagnostiziert und behandelt werden.

Zusammenarbeit mit Rettungsdiensten und Traumazentren

Ein besonderer Vorteil für die Patienten ist die enge Zusammenarbeit mit Rettungsdiensten sowie den regionalen und überregionalen Traumazentren. Bereits am Unfallort wird entschieden, welches Krankenhaus für die jeweilige Verletzung die bestmögliche Versorgung bieten kann. Ist eine Weiterverlegung erforderlich, erfolgt diese über klar definierte Strukturen innerhalb des Trauma-Netzwerks. Viele Verletzungen können direkt im St.-Willibrord-Spital behandelt werden, sodass Patienten wohnortnah professionell und sicher versorgt werden können.

Im Rahmen der Rezertifizierung wurden die personellen, organisatorischen und medizinischen Strukturen des Krankenhauses erneut umfassend überprüft. Bewertet wurden unter anderem die Qualifikation der beteiligten Fachbereiche, die technische Ausstattung, die Abläufe in der Notfallversorgung sowie die Zusammenarbeit zwischen Notaufnahme, Operationsbereich, Anästhesie, Intensivmedizin, Radiologie und den chirurgischen Fachabteilungen. Auch die kontinuierliche Fortbildung der Mitarbeitenden und das etablierte Qualitätsmanagement fließen in die Bewertung ein.

„Dauerhaft Versorgung auf hohem medizinischem Niveau“

„Die erfolgreiche Rezertifizierung bestätigt, dass wir unseren Patientinnen und Patienten dauerhaft eine Versorgung auf hohem medizinischem Niveau bieten“, sagt Andreas Petri, Klinikmanager des St.-Willibrord-Spitals Emmerich. „Gerade in Notfallsituationen sind eingespielte Abläufe, kurze Entscheidungswege und eine enge Zusammenarbeit aller Beteiligten entscheidend. Dass wir diese hohen Anforderungen erneut erfüllen, ist eine starke Leistung unseres gesamten Teams und ein wichtiges Signal für die Gesundheitsversorgung in unserer Region.“

Die erfolgreiche Rezertifizierung ist das Ergebnis der engen Zusammenarbeit zahlreicher Berufsgruppen im St.-Willibrord-Spital. Ärztlicher Dienst, Pflege, Anästhesie, Radiologie, Operationsbereich, Intensivmedizin, Notaufnahme und viele weitere Bereiche arbeiten im Notfall Hand in Hand. Diese abgestimmten Prozesse sorgen dafür, dass Diagnostik und Behandlung ohne Verzögerungen erfolgen und Patienten schnell die notwendige medizinische Versorgung erhalten.

Mit der erfolgreichen Rezertifizierung als Lokales Trauma-Zentrum unterstreicht das St.-Willibrord-Spital Emmerich seinen Anspruch, die Notfallversorgung am unteren Niederrhein kontinuierlich weiterzuentwickeln und den Menschen in der Region auch künftig eine wohnortnahe Versorgung nach höchsten Qualitätsstandards zu bieten.

Freuen sich über die erfolgreiche Rezertifizierung: (v. l.) Dr. med. Tanja Kostuj (Chefärztin Orthopädie/Unfallchirurgie), Anika Jansen (Qualitätsmanagement), Andreas Petri (Klinikmanager), Natascha Biermann (Pflegefachkraft ZNA), Dr. med. Claudia Schmidtke (Chefärztin Anästhesie/Intensivmedizin), Silke Bertram (Pflegerische Leitung ZNA), Dr. med. Jochen Heger (Chefarzt Allgemein- und Viszeralchirurgie mit Koloproktologie und Thoraxchirurgie, Ärztlicher Direktor), Dr. med. Ali Sharifi (Chefarzt Klinik für Akut- und Notfallmedizin). Foto: St.-Willibrord-Spital Emmerich

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