Emmerich: Pro Kultur bestätigt Trio im Vorstand
Jahreshauptversammlung des Vereins mit Rückblick und Wahlen
EMMERICH. „Wir haben recht viel in den letzten zwei Jahren auf die Beine gestellt.“ Mit diesen Worten hat Irene Möllenbeck, Vorsitzende von Pro Kultur Emmerich, die Mitglieder auf der Jahreshauptversammlung im PAN begrüßt.
„Mit unserem Angebot treffen wir scheinbar den Nerv der Zeit“, sagte Möllenbeck weiter. Besonders hob sie die gute Zusammenarbeit mit den Emmericher Schulen hervor: „Gerade in der heutigen Zeit ist es ganz wichtig, die Jugend in unsere Arbeit einzubinden.“ Pro Kultur stehe für den Erhalt der freiheitlich-demokratischen Grundordnung und gegen Antisemitismus und Rassismus. In ihrem Rückblick auf die vergangenen zwei Jahre hob Möllenbeck besonders den unbefristeten Nutzungsvertrag mit der Stadt zur Nutzung des Hauses PAN hervor: „Das waren sehr anstrengende und intensive Diskussionen.“
Auch Gerhard Gertsen, der als stellvertretender Bürgermeister den Dank für die Stadt Emmerich aussprach, fand lobende Worte: „Pro Kultur hat viele Veranstaltungen vorbereitet und durchgeführt, die der Stadt Emmerich gut zu Gesicht stehen.“ Man könne nicht hoch genug einschätzen, was die Arbeit von Pro Kultur mit jungen Leuten mache. „Sie sollen in der Lage sein, ihren Nachkommen zu vermitteln, was nie mehr passieren darf, wenn die Zeitzeugen nicht mehr leben“, sagte Gertsen.
Schatzmeister Siegfried Assmann wurde von Kassenprüfer Hans-Jürgen Gorgs eine „ganz hervorragende Arbeit“ bescheinigt. Der Kassenbestand beträgt rund 15.000 Euro. Die Bürgeraktion zählt aktuell 50 Mitglieder. Dem gesamten Vorstand wurde Entlastung erteilt.
In bewährter Weise fungierte Gertsen dann als Versammlungsleiter bei den anstehenden Wahlen. Irene Möllenbeck wurde als Vorsitzende einstimmig wiedergewählt, ebenso ihr Stellvertreter Walter Schieck. Als Schatzmeister wurde Siegfried Assmann bestätigt. Neue und alte Beisitzer sind Thomas Brokamp, Christiane Feldmann, Andrea Joosten, Jörg-Ulrich Nieke, Wolfgang Urbach und Ute Wins-Jansen. Hans-Jürgen Gorgs und Norbert Kohnen machen als Kassenprüfer weiter.