Einschulung vor 70 Jahren in Kessel
Erstklässler von 1956: Nostalgisches Treffen und viele Anekdoten
KESSEL. Vor acht Jahren traf sich der Schuljahrgang 1949/50 zum letzten Mal bei der Diamantenen Kommunion in Kessel. Für den Wunsch nach einem erneuten Wiedersehen fand man nun einen zeitnahen Termin, nänlich den Tag der Einschulung vor genau 70 Jahren am 12. April 1956, in der Katholischen Volksschule Kessel. Von 17 noch lebenden Erstklässlern trafen sich zwölf Mitschüler zunächst am Friedhof, wo man der bereits zwei Verstorbenen, Norbert Stoffelen und Jürgen Lamers, gedachte. Anschließend ging es zur Schule, um die „alten“ Klassenräume nochmals zu sehen. Trotz der Osterferien, hatte dies eine heutige Lehrerin, Frau Kellendonk, ermöglicht. Im Gesprächsaustausch zu früher und heute wurde den begeisterten Ehemaligen unter anderem die Funktion einer digitalen Schultafel erklärt. Danach positionierte man sich auf dem Schulhof für ein Gemeinschaftsfoto. Nach dem Schulbesuch gab es zunächst privat Kaffee und Kuchen, und gegen Abend kehrten alle in einem Gocher Speiselokal ein. Währendessen wurde wiederum sehr Vieles aus alter und neuer Zeit erzählt, alte Bilder ausgetauscht, Fotos gemacht und viel gelacht. Mit einer für Jeden mit Süßigkeiten gefüllten Schultüte verabschiedete man sich am späten Abend mit dem Wunsch, sich spätestens in zwei Jahren, anlässlich der Gnaden-Kommunion, gesund wiederzusehen.
Die Teilnehmer des Klassentreffens (jeweils v.l.): untere Reihe: Gerhard van Ooyen, Maria Weeren (geborene Martens) und Elisabeth Schmitz (Hornen); mittlere Reihe: Engelbert Janssen, Hilde-Marie Conzen (Yzermann), Marianne Stockmans (Verrieth) und Hans-Hermann Koppers; obere Reihe: Theo Esser, Martha Stoffelen (Gossens), Helma Tünnihsen (Metzelaers), Christa Hoolmans (van de Flierdt) und Gisela Hamaekers (van Bergen). Foto: privat