Eine verfluchte Insel und eine aufschlussreiche Zeitreise
Kinowochenende im Gocher Goli Theater mit Familien- und Abendfilm
GOCH. Im Gocher Goli Theater flimmert am nächsten Kinowochenende die Verfilmung eine der erfolgreichsten Klassiker-Episoden der beliebten Bücher und Hörspiele rund um drei junge Detektive über die Leinwand. In den Abendvorstellungen nimmt eine aktuelle französische Komödie mit rotzfrechem Humor, präzisem Sarkasmus und herrlicher Situationskomik die Heilsversprechen der Gegenwart aufs Korn:
Am Samstag, 7. März und Sonntag, 8. März, wird jeweils 15 Uhr, „Die drei ??? – Toteninsel“ (Deutschland 2026, 103 Minuten, Altersempfehlung: ab neun Jahren) gezeigt. Die Sommerferien haben begonnen und Die drei ??? wollen einen Roadtrip unternehmen. Doch gerade als Justus Jonas (Julius Weckauf), Peter Shaw (Nevio Wendt) und Bob Andrews (Levi Brandl) aufbrechen wollen, klingelt in der Zentrale das Telefon und ein unbekannter Anrufer übergibt dem Detektiv-Trio ihren neuesten Fall.
Da sind die Urlaubspläne natürlich schnell vergessen. Die drei Jungs verfolgen die Spuren und stoßen auf den Geheimbund Sphinx rund um den mysteriösen Archäologie-Professor Phoenix (Andreas Pietschmann) und seinen Assistenten Olin (Jannik Schümann). Sphinx führt illegale Ausgrabungen durch und verkauft die so gestohlenen Kunstschätze. Bald starten sie eine Expedition zu der aktiven Vulkaninsel Makatao, die auch als die Toteninsel bekannt ist. Denn die dort gelegene Ruhestätte eines uralten Volkes soll mit einem Fluch belegt sein: Niemand, der Makatao betritt, kommt lebend zurück.
Warum begibt sich Sphinx auf eine so waghalsige Reise? Und was hat der erfolgreiche Unternehmer Joseph Saito Hadden (Simon Kluth) mit der Expedition zu tun? Der Eintritt kostet vier Euro, Einlass ist jeweils ab 14.30 Uhr.
„Die progressiven Nostalgiker“ (Frankreich, Belgien 2025, 103 Minuten, FSK: sechs Jahre) steht am Samstag, 7. März und Sonntag, 8. März, jeweils um 20 Uhr, auf dem Programm. Ein Familien-Idyll im Frankreich der 1950er-Jahre: Michel (Didier Bourdon), mittelmäßig, ist Bankangestellter und Ernährer, seine bessere Hälfte Hélène (Elsa Zylberstein), mit Dauerwelle, aber aufsässig, kümmert sich um Haushalt und Kinder. Das patriarchale Paradies scheint perfekt, bis ein Kurzschluss der gerade eingezogenen Waschmaschine die beiden ins Jahr 2025 katapultiert. Plötzlich sind die Rollen neu verteilt. Während sich Hélène aller Ahnungslosigkeit zum Trotz, erstaunlich gut als karriere-intensive Powerfrau schlägt, muss sich Michel als Hausmann im Smart-Home abmühen. Statt Unterwerfungsrhetorik braucht Michel nun Empowerment, Hélène genießt die Freiheit der Emanzipation. Doch die schöne neue Welt hat so ihre Tücken: Der virtuelle Sprachassistent ist ein sturer Bock, die Möbel muss man sich selbst zusammenschrauben, der Hundekot wird vom Boden aufgehoben und die eigene Tochter möchte ihre Freundin heiraten. Jetzt reicht es dem entmachteten Familienoberhaupt. Es geht zurück in die gute alte Zeit und zwar sofort! Wenn er nur wüsste, wie man die smarte Waschmaschine auf Zeitrückreise programmiert. Der Eintritt kostet sechs Euro, Einlass ist jeweils ab 19 Uhr.