„Eine Ära geht zu Ende“
Geschäftsführer Josef Berg verlässt Verein Papillon
KREIS KLEVE. ZehnJahre lang hat Josef Berg als Geschäftsführer die Arbeit des Vereins Papillon geprägt, fachlich und wirtschaftlich weiterentwickelt, durch kritische Jahre (Corona) geführt und erfolgreich neue Projekte auf den Weg gebracht. Kürzlich wurde Berg im Rahmen einer Feierstunde in Anwesenheit von Nutzern des Vereins Papillon, von Mitarbeitern, von Vertretern der Institutionen der Gemeindepsychiatrie, von Wegbegleitern und Freunden in den Ruhestand verabschiedet. Der Vorsitzende Karl-Peter Röhl würdigte die Tätigkeit des Geschäftsführers und betonte besonders, dass unter seiner Leitung kontinuierlich weitere Betreuungsangebote entstanden sind. Der Verein Papillon betreut jetzt zum Zeitpunkt seines Ausscheidens rund 660 Nutzer im gesamten Kreisgebiet Kleve, begeleitet von rund 180 Mitarbeitern. Berg habe dazu beigetragen, „die Kontinuität der sozialpsychiatrischen Betreuung durch die Angebote des Vereins Papillon sicherzustellen“. Röhl endete mit der Feststellung, dass „Josef Berg mit seinem Wirken im Kreis Kleve einen riesigen Beitrag dazu geleistet hat, damit Menschen mit psychischen Problemen ein selbstbestimmteres, besseres, vielleicht auch glücklicheres Leben führen können“.
Im weiteren Verlauf der Verabschiedung sprach der frühere Geschäftsführer Olaf Wedekind das außergewöhnliches Engagement und die Energie an, mit der Berg seine Ziele umgesetzt hat. „Dies nicht immer leise, sondern mit einer dir eigenen Durchsetzungskraft“, so Wedekind. Bernard Majkowski, der verbleibende Geschäftsführer, betonte die menschliche Seite von Josef Berg: „Diese zeigt er in seiner emotionalen Anteilnahme an den Problemen der Kolleginnen und Kollegen und mit einer unerschütterlichen Zuversicht, dass diese in jedem Fall gelöst werden können“. In seinem Schlusswort bedankte sich Berg bei allen Beteiligten und nannte die für ihn wichtigen Grundsätze seiner Tätigkeit: Dankbarkeit, Demut und Freude. Die Teilnehmenden der Verabschiedung feierten Josef Berg mit Standing Ovations.