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Die Jugendlichen hatten beim dritten Ferienlager des Ferienhilfswerk Alpen eine unvergleichliche Zeit. Foto: privat
30. Juli 2024 Von NN-Online · Alpen

Ein unvergessliches Abenteuer in Medulin

Die Ferienfreizeit des Ferienhilfswerks St. Ulrich Alpen war unterwegs

ALPEN. In diesem Jahr erlebten die Teilnehmenden des dritten Ferienlagers des Ferienhilfswerks St. Ulrich Alpen in Medulin, Kroatien, eine wunderbare Ferienfreizeit, genau wie in Österreich unter dem Motto „Völlig losgelöst“. Dieses Lied ist einfach der Hit des Sommers. Und so tauchten die Kinder und Betreuer in eine Welt ein, die geprägt war von neuen Bekanntschaften und einem starken Gemeinschaftsgefühl. Tabea Krösel (16), eine Teilnehmerin, beschreibt es so: „Man ist in Medulin immer in einer anderen Welt, man lernt viele neue Leute kennen und hat einen ganz starken Zusammenhalt, weil man halt viel mit diesen Leuten unternimmt.“

Die Stimmung im Ferienlager war durchweg ansteckend. Der sechzehnjährige Max Kolodzy hebt hervor, wie gut alle Teilnehmer miteinander auskamen und das schöne Wetter beim Baden genossen: „Es war einfach herrlich. Die Stimmung ist super, und alle kommen gut miteinander klar.“ Die vielfältigen Aktivitäten wie Seekajaktouren und Mountainbike-Schnorchel-Touren sorgten dafür, dass Langeweile ein Fremdwort blieb. Jan Mosters (17) erinnert sich besonders an die Fahrt mit dem Partyboot: „Es war eine schöne Atmosphäre mit einem traumhaften Sonnenuntergang.“

Neue Freundschaften entstanden in Windeseile. Emily Kluckert (15) erzählt begeistert, wie sie beim Bad-Taste-Abend wieder mit Tabea in Kontakt trat: „Wir sind jetzt besser befreundet als zuvor.“

Ein wichtiger Bestandteil des Ferienlagers sind die Traditionen, die das Gemeinschaftsgefühl stärken. Nils Bergs (15) berichtet begeistert von einem Volleyballturnier, das die Gruppe gewonnen hat, und von seinem Ziel, viel Spaß zu haben. „Das habe ich, glaube ich, auch gut hingekriegt.“ Der 22-jährige Thorben Würzinger fügt hinzu: „Mich motiviert der Sieg beim Volleyballturnier. Wir haben dieses Jahr den Titel geholt, sind erster Platz geworden.“ Er blickt optimistisch in die Zukunft: „Der Zukunftsplan ist daher, nächstes Jahr den Titel zu verteidigen und auch das Fußballturnier noch zu dominieren.“

Jonathan Rous (22) betont die positive Entwicklung im Team: „Mich motiviert, dass es jedes Jahr besser klappt im Team. Wir haben eine tolle Kommunikation. Und auch die Lagerleitung hat durch die gute Zusammenarbeit, das glaube ich, alles sehr gut im Griff. Ja, ich finde die Truppe, die als Betreuer mitfährt, richtig toll.“

Laudana Backhaus (21) bringt es auf den Punkt: „Mich motiviert jedes Jahr aufs Neue, dass man sieht, dass die ganzen Mühen, die man sich macht, es wert sind und die Kinder ganz besondere Momente erleben. Und es gibt dann auch so viele tolle Kleinigkeiten, wenn man dann sieht, wie einer sich für die Gruppe stark macht. Und dann weiß man, irgendwie hat man was richtig gemacht. Die Kids erleben hier, glaube ich, wirklich was fürs Leben und lernen auch was fürs Leben.“

Betreuer Nils Jurjahn (22) erklärt, dass Aquarobic eine der beliebten Traditionen ist, die die Teilnehmenden begeistert. Ihn motiviert mitzufahren, dass man „den Kindern hier eine schöne Zeit machen kann und sie dabei ein bisschen unabhängiger werden.“

Laudana Backhaus betont, wie wichtig es ist, mit gutem Beispiel voranzugehen: „Wir geben uns viel Mühe, eine positive Atmosphäre zu schaffen, in der sich alle wohlfühlen. Beim Karaoke-Abend zum Beispiel müssen wir zeigen, wie es funktioniert, damit die Kinder eventuelle Hemmungen einfach loslassen und gemeinsam Spaß haben können. Und dann ist eigentlich alles schon passiert und wir sind eine große Lagerfamilie.“

Justin Scherder (22) ergänzt: „Mich motivieren die positiven Resonanzen der Kinder, dass man merkt, wie viel Spaß die daran haben, was wir hier so machen. Und mich motiviert auch, neue schöne Erfahrungen zu sammeln.“ Dieses Zitat spiegelt die Leidenschaft und Hingabe der Betreuer wider, die stets bestrebt sind, den Kindern unvergessliche Erlebnisse zu bieten.

Ein ganz besonderes Highlight war die Schwarzlichtparty, die von Betreuerin Hannah Rous als unvergesslich beschrieben wird. „Die Kinder haben sich in leuchtenden Farben bemalt, und die gesamte Atmosphäre war einfach magisch“, erzählt sie. „Es war beeindruckend zu sehen, wie viele Kinder plötzlich aufgeblüht sind und sich in der Dunkelheit unter dem Schwarzlicht entfalten konnten.“

Hannah erinnert sich an die fröhlichen Gesichter und die ausgelassene Stimmung: „Wir haben alle zusammen getanzt, gelacht und die kreative Seite der Kinder zum Vorschein gebracht. Es war ein Abend voller Energie und Freude.“ Die Party war nicht nur ein Spaß für die Kinder, sondern auch für die Betreuenden, die die Begeisterung und den Enthusiasmus der Teilnehmenden hautnah miterleben konnten. „Es war einfach schön zu sehen, wie die Gemeinschaft durch solche Erlebnisse noch stärker wurde“, fügt sie hinzu.

Religiöse Aktivitäten wie der Reisesegen geben den Teilnehmern ein Gefühl von Sicherheit. Henrik Schiekiera (17) erzählt: „Ich habe mich sehr gefreut, als wir den Reisesegen im Bus bekommen haben. Es hat mir viel Sicherheit für die Fahrt gegeben.“

Thorben Würzinger leitete das Lager zusammen mit Jonathan und Hannah Rous. Eine schöne Geschichte, die bei ihm besonders hängen geblieben ist, war beim Karaoke-Abend. „Da war nämlich ab 22 Uhr Nachtruhe angesagt, weshalb die Boxen ausgemacht werden mussten. Und so entschied sich das komplette Lager dazu, ganz kurz, a cappella, ohne Musik, in Zimmerlautstärke, „Shine Bright like a diamond“ zu singen, mit Taschenlampen. Ich glaube, das ist ein Moment, der bei allen und insbesondere bei mir sehr hängen geblieben ist.“

Ein weiteres unvergessliches Erlebnis war beim Ausflug mit dem Partyboot, von dem Michelle Rabe (21) einen ganz besonderen Moment teilt: „Plötzlich schwammen zwei Delfine an uns vorbei. Das war ein einzigartiger Anblick, der alle begeistert hat.“ Solche besonderen Momente machen die Ferienfreizeit zu einem außergewöhnlichen Erlebnis.

Die Betreuer sind motiviert, auch im nächsten Jahr wieder nach Medulin zu fahren. „Es macht immer wieder Spaß, die Kinder zu begleiten und ihnen eine tolle Zeit zu ermöglichen“, sagt Hannah Rous. Die Pläne für die Zukunft sind vielversprechend: „Wir haben viele Ideen, die wir umsetzen wollen, und wir freuen uns direkt wieder auf die nächste Lagerfreizeit.“

Die Ferienfreizeit des Ferienhilfswerks St. Ulrich Alpen in Medulin war ein voller Erfolg. Die Jugendlichen haben nicht nur Spaß gehabt, sondern auch wertvolle Freundschaften geschlossen und unvergessliche Erlebnisse gesammelt.

Mit einem starken Gemeinschaftsgefühl und vielen neuen Erinnerungen geht es nun zurück nach Hause – und die Vorfreude auf das nächste Jahr ist bereits spürbar.

Die Jugendlichen hatten beim dritten Ferienlager des Ferienhilfswerk Alpen eine unvergleichliche Zeit. Foto: privat

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