Ehepaar van Eickels aus Kevelaer engagiert sich beim Katholikentag
Neue Perspektiven und besondere Erlebnisse in Würzburg
KEVELAER. Eine „großartige Sache“: So schwärmt Maria van Eickels von ihrem Engagement als Helferin beim Katholikentag in Würzburg. Mit ihrem Mann Karl-Rudolf packt sie an verschiedenen Einsatzorten an, wo es Not tut: bei der Begleitung, Beratung und Lenkung von Besucherinnen und Besuchern, beim Auf- und Abbau, als Ordner.
Das Ehepaar aus Kevelaer hat schon bei den Katholikentagen in Münster und Erfurt mitgeholfen. „Man ist mittendrin und bekommt so viel mit“, sagt die 66-Jährige, „und ich erlebe es fast als entspannt, feste Aufgaben zu haben und gleichzeitig Raum zu haben, noch etwas vom Programm drumherum mitmachen zu können.“
In Würzburg waren die van Eickels beim Christi-Himmelfahrts- und Abschlussgottesdienst ebenso dabei wie bei der Eröffnung sowie bei Veranstaltungen in der Augustinerkirche und im Gartenpavillon. Dabei dauerte eine Schicht etwa sechs Stunden. Karl-Rudolf van Eickels schätzt an dieser ehrenamtlichen Arbeit auch die neuen Perspektiven, die sie ihm eröffnet. „Man trifft so viele Menschen aus anderen Bistümern mit anderen Themen, die man sonst nie kennenlernen würde“, sagt der 72-Jährige ehemalige Steuerberater.
Seine Frau war als Pastoralreferentin berufstätig und insofern der Kirche auch beruflich verbunden. Beim Katholikentag erlebt sie diese vor allem synodal: „Die Katholikentage sind ja thematisch immer am Puls der Zeit.“ Das ziehe sich von kleinen Gesprächsrunden durch bis zu den großen Veranstaltungen, bei denen die van Eickels sich als Helfende einbringen.
Besonders gefreut hat sich Maria van Eickels über die Gelegenheit zum Gespräch mit der christlichen Popsängerin Judy Bailey: „Das sind Erlebnisse, die ich ohne meine Tätigkeit als Helferin nicht gehabt hätte.“