Ehemalige der Gustav-Adolf-Hauptschule Goch feiern Wiedersehen nach drei Jahrzehnten
Klassentreffen mit Besichtigung des Schulgebäudes und vielen Anekdoten
GOCH. Ein besonderes Wiedersehen feierten kürzlich ehemalige Schüler des Abschlussjahrgangs 1997 der Gustav-Adolf-Hauptschule. Rund 30 Jahre nach ihrer gemeinsamen Schulzeit kamen sie zu einem Klassen- und Jahrgangstreffen zusammen und ließen zahlreiche Erinnerungen aufleben. Den Auftakt bildete am Freitagabend eine exklusive Führung durch ihre ehemalige Schule. Dazu hatte Schulleiter Norbert Arntz die ehemaligen Schüler eingeladen. Nach einer geselligen Gesprächsrunde im Lehrerzimmer führte Arntz die Gäste durch das Schulgebäude und informierte sie über die Entwicklung der heutigen Gustav-Adolf-Schule. Dabei standen unter anderem Veränderungen im Schulsystem sowie zusätzliche Förderangebote wie die integrale Sprachförderung im Mittelpunkt. Am Samstag traf sich der Abschlussjahrgang 1997 zu einem gemütlichen Abend im Restaurant „Pasanini“ am Gocher Marktplatz. Dort wurde nicht nur gemeinsam gegessen und gefeiert, sondern auch in Erinnerungen geschwelgt. Mit einem Augenzwinkern erklärte das Organisationsteam den ungewöhnlichen Zeitpunkt des Treffens: „Da Hauptschülern in der Gesellschaft gern nachgesagt wird, weniger intelligent zu sein, haben wir uns bewusst dazu entschieden, unser 30-jähriges Jubiläum um ein Jahr vorzuziehen – in Anspielung darauf, dass Hauptschüler angeblich nicht einmal bis 30 zählen können.“
Die Lebenswege der ehemaligen Mitschüler zeigen jedoch ein anderes Bild. Aus dem Jahrgang sind unter anderem Verwaltungsangestellte, Außendienstmitarbeiter, Berufskraftfahrer, leitende Angestellte im chemisch-technischen Bereich, selbstständige Handwerker, angehende Logistikmeister, Erzieherinnen, Immobilienkaufleute, staatlich geprüfte Medizintechniker und Schweißer hervorgegangen. „Es war schön, sich nach all den Jahren wiederzusehen und gemeinsam zwei tolle Abende zu verbringen“, so das Organisationsteam. Zahlreiche Erinnerungen wurden ausgetauscht, alte Geschichten erzählt und manche Anekdote sorgte erneut für herzhaftes Lachen.
Die ehemaligen Schüler bedankten sich bei allen Beteiligten und insbesondere bei Schulleiter Norbert Arntz, der die Führung durch die Schule informativ und abwechslungsreich gestaltet sowie die Fragen der Gäste offen beantwortet habe.