Kündigen Investitionen in die Zukunft an und berichten von Rekorde und Erfolgsgeschichten: (v. l.) Ingo Sigmund, Steffen Borth und Tobias Mies. Foto: EGD
9. Dezember 2024 · Emmerich

EGD blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück

Strom- und Gaspreise: Entlastung für Haushalte ab Februar 2025

EMMERICH. Die Emmericher Gesellschaft für kommunale Dienstleistungen (EGD) und ihre Konzerngesellschaften ziehen eine positive Bilanz für das Jahr 2024. Mit einer Vielzahl erfolgreicher Projekte und Investitionen verfolgt die EGD konsequent das Ziel, die Region nachhaltig zu stärken und zukunftsfähig aufzustellen.

Von der erfolgreichen Einführung der Emmerich-App über die Senkung der Strompreise bis hin zu wichtigen Investitionen in erneuerbare Energien und Infrastruktur wurden zahlreiche Meilensteine erreicht.

Seit ihrem Start am 31. Oktober wurde die Emmerich-App bereits 4.538-mal heruntergeladen. Die App vereint eine Vielzahl von Informationen und Services, darunter Angebote der Stadtwerke Emmerich, Dienstleistungen der Stadt und Freizeitmöglichkeiten. „Die intuitive Bedienung und die praktischen Funktionen werden von den Nutzern sehr geschätzt“, betont Tobias Mies, kaufmännischer Leiter und Prokurist der Stadtwerke Emmerich.

Die Stadtwerke stehen im regelmäßigen Austausch mit der Stadt und der Wirtschaftsförderung, um die App kontinuierlich zu verbessern. Ein Highlight des Launches war ein Gewinnspiel, bei dem 480 Bürger teilnahmen, um ihre Vereine zu unterstützen. „In den kommenden Tagen losen wir die beiden Gewinnervereine aus, die jeweils eine Spende von 500 Euro erhalten“, sagt Mies.

Bei den Strom- und Gaspreise steht eine Entlastung für Haushalte in Emmerich an. Ab 1. Februar 2025 profitieren Kunden in der Grundversorgung trotz steigender Umlagen und Abgaben von einer Strompreissenkung um 2,74 Cent pro Kilowattstunde auf 39,98 Cent pro Kilowattstunde. „Das entspricht einer jährlichen Ersparnis von rund 100 Euro pro Haushalt“, sagt Ingo Sigmund, Bereichsleiter für Energiebeschaffung und Vertrieb bei den Stadtwerken.

Im Gasbereich bleiben die Preise in der Grundversorgung in Emmerich trotz gestiegener Netzentgelte und Abgaben stabil. „Unsere günstigen Beschaffungspreise erlauben es uns, die gestiegenen Netzentgelte und den CO2-Preis nahezu vollständig zu kompensieren“, erläutert Sigmund. Dadurch müssen die Kunden im kommenden Jahr keine Mehrbelastung tragen. „Die rund 100 Euro, die durch die gestiegenen Umlagen und Abgaben für die Kundinnen in der Grundversorgung zusätzlich anfallen würden, übernehmen wir als Stadtwerke“, erläutert Ingo Sigmund. Damit gehören die Stadtwerke in Emmerich weiterhin zu den günstigsten Grundversorgern in der Region.

Ein zentraler Meilenstein für die EGD in diesem Jahr war die Gründung der Gesellschaft „Erneuerbare Niederrhein“ im Juni. Gemeinsam mit den Städten Kleve und Goch investiert die Gesellschaft in Projekte wie Floating-Photovoltaik, Freiflächenanlagen und Windkraft. „Mit diesen Investitionen leisten wir einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Energieversorgung in unserer Region“, sagt Steffen Borth, Geschäftsführer der Stadtwerke Emmerich.

Neben der Förderung erneuerbarer Energien investieren die Stadtwerke auch weiterhin in die Netzinfrastruktur. „Eine moderne und stabile Energieversorgung ist essenziell für unsere Zukunft. Dazu zählen digitale Trafostationen und eine umfassende Zielnetzplanung im Strombereich“, erklärt Borth.

Im Bereich der Wasserversorgung arbeitet die Stadtwerke am Bau eines siebten Brunnens, um die Trinkwasserversorgung langfristig sichern zu können. Zusätzlich werden innovative Ultraschall-Messgeräte eingesetzt, die eine präzisere Verbrauchserfassung ermöglichen. „Seit 2017 konnten wir die Trinkwasserpreise stabil halten. Zum Jahreswechsel bleibt der Preis unverändert, jedoch prüfen wir eine moderate Anpassung zur Mitte des Jahres 2025“, berichtet Borth.

Das Freizeit- und Sportzentrum Embricana setzte in diesem Jahr erneut Maßstäbe: Im No-vember wurde der sechsmillionste Gast seit der Eröffnung im Jahr 1994 begrüßt. „Besonders erfreulich ist, dass wir im Saunabereich erneut die Marke von 40.000 Besucherinnen und Besuchern überschreiten werden“, berichtet Borth.

Die Sanierung der Kranbahn am Containerterminal des Emmericher Hafens schreitet planmäßig voran. „Der Rückbau der alten Kranbahn ist abgeschlossen, und wir befinden uns nun in der Phase des Neubaus der landseitigen sowie der Sanierung der wasserseitigen Kranbahn“, erklärt Tobias Mies, Geschäftsführer der Port Emmerich. Mit einem Investitionsvolumen von zwölf Millionen Euro, von dem 70 Prozent gefördert werden, entsteht eine zukunftssichere Infrastruktur. „Bis Ende Juli 2025 sollen die Tiefbaumaßnahmen abgeschlossen sein, bevor der neue Containerkran installiert und voraussichtlich bis zum Jahreswechsel 2025/2026 in Betrieb genommen wird“, sagt Mies abschließend.

Kündigen Investitionen in die Zukunft an und berichten von Rekorde und Erfolgsgeschichten: (v. l.) Ingo Sigmund, Steffen Borth und Tobias Mies. Foto: EGD