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Der DRK-Ortsverein Goch hat kürzlich im Kompetenzzentrum langjährige Blutspender für ihr besonderes Engagement geehrt. Gemeinsam mit Bürgermeister Stephan Luyven sowie Vertretern des DRK-Kreisverbandes würdigte der Ortsverein die Spender, die 25, 50, 75, 100 oder 125 Mal gespendet haben. Sogar 150 Mal spendete Theodor Schönell. Bürgermeister Stephan Luyven (r.) dankte den Geehrten für ihren wichtigen Beitrag für die Gesellschaft und rief dazu auf, auch im Verwandten-, Freundes- und Bekanntenkreis für das Blutspenden zu werben. Zum Dank erhielten die Geehrten eine Urkunde sowie eine Ehrennadel des Deutschen Roten Kreuzes. Foto: DRK
12. April 2026 · Corinna Denzer-Schmidt · Goch

DRK-Blutspendetermine in Goch: 72 Jahre Engagement für das Leben

Der Gocher Ortsverband sucht Menschen, die sich bei den Terminen ehrenamtlich einbringen möchten

GOCH. In diesem Jahr wird das 75-jährige Bestehen des DRK-Blutspendedienstes West gefeiert. Damit ist er der älteste in ganz Deutschland. Beinahe genauso lang, seit 72 Jahren, werden in Goch bereits Blutspenden durchgeführt.

Pro Jahr werden mittlerweile zwölf Termine in Goch und den Ortsteilen realisiert – drei pro Quartal, wie Hermann-Josef Kleinen, Vorsitzender des DRK-Ortsverbandes Goch, berichtet. Die Stadt Goch stellt dafür die Räume zur Verfügung. Ohne ehrenamtliches Engagement wäre das alles nicht zu bewältigen: „Das Team besteht aus zehn Personen, die zusätzlich vom Jugendrotkreuz unterstützt werden“, so Kleinen. Die persönliche Ebene im Umgang mit den Spendern und nicht zuletzt auch die qualitativ hohe Versorgung mit einem leckeren Imbiss nach dem „Pieks“ seien immens wichtig. Um dieses Niveau weiterhin halten zu können, sucht das DRK Goch nun nach weiteren Ehrenamtlern, die das Blutspende-Team unterstützen möchten: „Jedes Paar helfender Hände ist willkommen“, so Hermann-Josef Kleinen. Es gehe darum, vor Ort alles vorzubereiten und die Spender durch den Termin zu begleiten, zum Beispiel bei der Registrierung. Auch Thomas Herzfeld, Leiter der Abteilung Spendenorganisation beim DRK-Blutspendedienst West, betont, wie wichtig die Ehrenamtler als zweite Säule neben dem medizinischen Personal sind. Nur durch deren Einsatz sei es möglich, dass im Bereich Nordrhein an über 800 Orten Blutspendetermine überhaupt stattfinden könnten: „Quasi an jeder zweiten Milchkanne“, schmunzelt er. Praxen und Krankenhäuser könnten allein deshalb versorgt werden, weil sich Menschen einbringen: „Die große Stärke liegt in der Kombination mit den Kollegen vor Ort.“ Das sorge für eine familiäre Atmosphäre. „Man geht nach Goch, nicht zum Blutspendedienst West“, weiß Herzfeld. Goch kann im Jahresdurchschnitt 1.400 Blutspender bei den Terminen verzeichnen. Aber trotzdem, so Herzfeld: „Wir brauchen sowohl im Ehrenamt als auch im Spenderbereich Nachwuchs.“ Ulrich Daniels, Geschäftsführer des DRK-Ortsverbands Goch, lädt Interessierte ein: „Man kann gerne bei einem Termin vorbeikommen und sich alles anschauen.“ Wer sich ehrenamtlich bei den Blutspendeterminen engagieren möchte, wird aus versicherungstechnischen Gründen beitragsfreies Mitglied des DRK Goch. Einmal jährlich wird zudem eine Hygiene-Schulung für die Ehrenamtler durchgeführt. „Man kann auch sagen, dass man nur in Goch oder nur in Asperden helfen möchte“, erläutert Daniels, „auch das ist möglich.“ Beim DRK-Ortsverband Goch gibt es weitere Auskünfte (www.drk-goch.de).

Termine

Die nächsten Termine stehen schon im April auf dem Programm: am Freitag, 17. April, in Goch, in der Leni-Valk-Realschule, Leni-Valk-Straße 37, von 15 bis 19.30 Uhr; am Sonntag, 19. April, in Asperden, Niers-Kendel-Schule, Knobbenhof 27, von 9 bis 13 Uhr sowie am Freitag, 24. April, in Pfalzdorf, Freiherr-von-Motzfeld Grundschule, Hevelingstraße 113, von 15 bis 19 Uhr. Einen Termin kann man sich unter www.blutspende.jetzt oder über die kostenlose Hotline 0800/11 949 11 schnell und unkompliziert buchen. Spenden darf, wer mindestens 18 Jahre alt ist und sich gesund fühlt – eine obere Altersgrenze gibt es nicht mehr. Mitbringen muss man seinen Personalausweis oder den Führerschein. Auch vor der Spende sollte man ausreichend trinken und etwas essen. Rund eine Stunde Zeit sollte man für den Termin einplanen – die eigentliche Blutspende dauert nur fünf bis zehn Minuten. Danach bleibt man noch etwa zehn Minuten entspannt liegen.

Die gute Versorgung der Spender bei den Blutspendeterminen in Goch und den Ortsteilen ist Ehrensache. Foto: privat

Die gute Versorgung der Spender bei den Blutspendeterminen in Goch und den Ortsteilen ist Ehrensache. Foto: privat

Der DRK-Ortsverein Goch hat kürzlich im Kompetenzzentrum langjährige Blutspender für ihr besonderes Engagement geehrt. Gemeinsam mit Bürgermeister Stephan Luyven sowie Vertretern des DRK-Kreisverbandes würdigte der Ortsverein die Spender, die 25, 50, 75, 100 oder 125 Mal gespendet haben. Sogar 150 Mal spendete Theodor Schönell. Bürgermeister Stephan Luyven (r.) dankte den Geehrten für ihren wichtigen Beitrag für die Gesellschaft und rief dazu auf, auch im Verwandten-, Freundes- und Bekanntenkreis für das Blutspenden zu werben. Zum Dank erhielten die Geehrten eine Urkunde sowie eine Ehrennadel des Deutschen Roten Kreuzes. Foto: DRK

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