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Cristina Stavrou aus Wesel zeigt bald ihre Kunst zum Thema „Kunst natürlich!“ im Solegarten Kevelaer. Foto: Christina Stavrou
1. Juni 2025 · Jacqueline Kurschatke · Niederrhein

Drei neue Ausstellungen des BBK

Bezirksverband Niederrhein über das Jahresprogramm 2025/26 / Start ist am 18. Juni in Kevelaer

NIEDERRHEIN. Der Bundesverband Bildender Künstler am Niederrhein (BBK), hat mal wieder ein buntes Ausstellungsprogramm zusammengestellt. Dieses soll Kunstfreunden bis Januar 2026 viele unterschiedliche Perspektiven, Stile und Farben näherbringen. Dabei startet die nächste Ausstellung bereits am Mittwoch, 18. Juni im
Solegarten Kevelaer.

Unter dem Motto „Kunst natürlich!“, präsentiert die Weseler Künstlerin Christina Stravrou ihre bunten Werke, die Besucher auf eine abstrakte Reise durch die Natur und Umwelt mitnehmen sollen. Gegen acht weitere Mitglieder hatte sich Stavrou in der Bewerbungsphase um die diesjährige Einzelausstellung im Solegarten durchgesetzt. Die erste dortige Ausstellung im vergangenen Sommer „hat gezeigt, dass sich das gläserne Gebäude als temporäre Galerie nicht nur ausgezeichnet für eine derartige Schau bildnerischer Werke eignet, sondern dass die Präsentation hochwertiger Kunstoriginale auch eine deutliche Bereicherung der vielseitigen programmatischen Angebotsinhalte im Solegarten St. Jakob darstellt“, betonen die Veranstalter des BBK. Paul Wans, Vorsitzender des Bezirksverbands lobt die Kooperation mit der Stadt Kevelaer und zeigt sich dankbar für die weitere Zusammenarbeit: „Die Kooperation mit der Stadt Kevelaer ist für uns ein Highlight. Sie bietet uns attraktive und seriöse Infrastruktur, aber auch Personal, um die Werke unserer Künstler optimal ausstellen zu können.“ Nun steht die Vernissage mit Christina Stavrous Kunst am Mittwoch, 18. Juni um 18.30 im Solegarten an. Kevelaers Bürgermeister Dominik Pichler wird in den Abend einleiten, Paul Wans und die Künstlerin selbst bringen den Besuchern vor Ort die einzelnen Ölgemälde und Skulpturen näher. Die Ausstellung soll bis Sonntag, 13. Juli öffentlich zugänglich sein.

Der nächste Programmpunkt wartet bereits Parallel dazu auf die Besucher. Seit Anfang Mai arbeitet die Künstlerin Vera Vorneweg zum Thema „Prozessorientierte Kunst“ im Atelier „Pförtnerloge“ der Städtischen Fabrik Heeder, Virchowstraße 130 in Krefeld. Auch dieses Angebot entstand erneut durch eine Kooperation mit dem Kulturbüro der Stadt. Prozessorientierte Kunst bedeutet, dass Besucher das Malen und erschaffen von künstlerischen Werken hautnah miterleben können. „Vorneweg arbeitet mit Text im öffentlichen Raum und beschreibt im wahrsten Sinne des Wortes Wände, Tische, Rollläden oder Türen. Mit diesen großflächigen sozialen Text-Installationen, in denen die vorbeigehenden Menschen zu einem Teil des Kunstwerks werden, prägt sie maßgeblich den Bereich der visuellen Prosa“, beschreibt Wans dazu. Interessierte sind dazu eingeladen, Vera Vorneweg durch das Fenster des Ateliers bei ihrer Arbeit zuzusehen oder an bestimmten Terminen beim sogenannten „Open Studio“, mit ihr ins Gespräch zu kommen und sich den Prozess vom nahen anzusehen. Die Termine dazu sind: Dienstag, 10. Juni von 15 bis 18 Uhr sowie Samstag, 21. Juni von 18 bis 22 Uhr. Die fertigen Werke sind anschließend bei einer Präsentation am Samstag, 12. Juli ab 18 Uhr zu besichtigen. Nach der Begrüßung durch den Verbandsvorsitzenden wird der Kunstwissenschaftler Dr. Emmanuel Mir in die Ausstellung einführen.

Ebenfalls bereits seit einigen Jahren kooperiert der BBK Niederrhein mit der Gemeinde Brüggen und zeigt im dortigen Kultursaal der Wasserburg, Burgwall 4, Ausstellungen zu verschiedenen Themen. „Hinter der Fassade“ lautete der Titel der Gruppenausstellung aus dem vergangenen Jahr mit elf teilnehmenden Verbandsmitgliedern. Derzeit läuft eine Ausschreibung zum Thema „Wendungen“. Künstler, die Mitglied im Verband sind und dort ihre Werke zum Thema ausstellen möchten, können sich noch bewerben. Die Vernissage der Gruppenausstellung wird Sonntag, 19. Oktober um 11 Uhr sein. Zu sehen sind die Werke dann noch bis Sonntag, 11. Januar 2026.

In 2027 möchte der Verband zu seinem 55. Jubiläum wieder eine größere Verbandsschau zeigen. Auf der Suche nach dafür geeigneten und attraktiven Ausstellungsmöglichkeiten hat Paul Wans schon ein erstes Gespräch mit dem Vorsitzenden des Duisburger Kunstvereins Ralf Buchholz geführt. Auch über eine Präsenz des Verbandes bei der Landesgartenschau 2029 in Kleve hat der Vorsitzende bereits mit den Verantwortlichen des Bereichs Wirtschaft, Tourismus und Marketing der Stadt Kleve gesprochen.

Cristina Stavrou aus Wesel zeigt bald ihre Kunst zum Thema „Kunst natürlich!“ im Solegarten Kevelaer. Foto: Christina Stavrou

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