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Eine Goldaugenbremse in einer Makroaufnahme. Foto: Ulrich Werneke
14. Mai 2025 Von NN-Online · Rees

Doppelausstellung ab Sonntag im Rathaus in Rees

Insekten und Semantik: Die Kunst liegt im Detail – Eröffnung am 18. Mai um 11.30 Uhr

REES. Es gibt die Momente, in denen der Betrachter eines Werkes sich plötzlich ganz klein vorkommt. Die Stadt Rees präsentiert dieses Phänomen jetzt in einer Doppelausstellung ab Sonntag, 18. Mai. Die Eröffnung ist um 11.30 Uhr in der Rathaus-Galerie.

Auf der einen Etage sind es Insekten, mit Makroaufnahmen um ein Vielfaches vergrößert. Wie aus einer anderen Welt blickt der Betrachter auf das Schildchen eines Rosenkäfers, die Zangen eines Ohrwurms, in die Augen einer Distel-Netzwanze oder das farbliche Spektrum einer Goldaugenbremse. Dr. Ulrich Werneke, Diplom-Biologe der Zoologie vom Naturschutzzentrum Kleve, hat sich diesem Thema auf der Ausstellung „Insekten ganz nah“ gewidmet. Es ist ein Blick in eine andere Ebene, die mit dem alltäglichen Auge nicht zu erfassen ist und die einen anderen Kosmos offenbart. Einer, der geprägt ist, von Formen, Farben und den Besonderheiten im Kleinen. Mit den fesselnden Fotografien möchte Ulrich Werneke auf das Insektensterben aufmerksam machen und darauf, wie faszinierend diese summende Ebene ist, die wir wahrscheinlich nicht selten nur als alltäglich wahrnehmen. Es ist eine Ausstellung unter der Vermittlung des Kreis Kleve.

Eine Etage tiefer offenbart sich ein weiterer Detailreichtum in Wort und Schrift. Die Oberhausener Künstlerin Gabriele Fengels leitet ab in die Semantik. Sie lässt Worte, Zeichen und Schriften sprechen. Ihre Werke sind Arrangements in Fett, Kursiv oder Großbuchstaben mit Schlagschatten und Leerzeichen. Das Ergebnis? Eine Botschaft an die persönliche Assoziation.

Zur Ausstellungseröffnung am Sonntag sprechen Sebastian Hense, Bürgermeister der Stadt Rees, und Dani Schenk, Kuratoriumsmitglied der Koenraad-Bosman-Stiftung. Die „Haldern Strings“ begleiten musikalisch. Die Werke beider Ausstellungen können bis zum 5. September zu den regulären Öffnungszeiten des Rathauses besucht werden.

Eine Goldaugenbremse in einer Makroaufnahme. Foto: Ulrich Werneke

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