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Die Versorgung von Verletzten gehörte zum Übungsszenario. Fotos: privat
28. Oktober 2025 Von NN-Online · Goch

DLRG Goch und THW-Jugend Geldern bei 24-Stunden-Übung

Teamarbeit rund um die Uhr – Übung stärkte das Vertrauen, den Teamgeist und die Zusammenarbeit

GOCH/GELDERN. Kürzlich fand eine besondere Gemeinschaftsaktion der Jugendgruppen der DLRG Goch und der THW-Jugend Geldern statt: Eine realitätsnahe 24-Stunden-Übung, bei der die Nachwuchseinsatzkräfte ihr Können unter Beweis stellten.

Ziel war es, unter möglichst echten Bedingungen Einsätze zu simulieren, die Kommunikation zwischen den Organisationen zu stärken und das Zusammenspiel im Einsatzfall zu trainieren.

Der Startschuss fiel Samstagsmittags. Insgesamt sechs Übungseinsätze verlangten den Jugendlichen technisches Wissen, Teamgeist und Organisationstalent ab. Bereits der erste Einsatz auf dem Gelände eines landwirtschaftlichen Betriebs stellte eine komplexe Lage dar: Zwei Personen mussten nach einem Unfall aus und unter einem Container gerettet werden. Während das THW die technische Bergung übernahm, kümmerte sich die DLRG um die medizinische Versorgung – eine Aufgabe, die beide Seiten souverän meisterten.

Am späten Nachmittag folgte ein Szenario an einem See, bei dem mehrere unterkühlte und verletzte Personen gerettet werden mussten – darunter eine bewusstlose Person auf einem Boot. Hier zeigte sich eindrucksvoll das reibungslose Zusammenspiel von technischer Hilfeleistung und Wasserrettung.

Das dritte Szenario am Abend simulierte einen Verkehrsunfall auf einem Bauernhof mit zahlreichen Verletzten, eingeklemmten Personen und einem unübersichtlichen Einsatzort. Auch hier arbeiteten die Jugendlichen Hand in Hand, um alle Betroffenen zu retten und zu versorgen.

Nach einer kurzen Nacht ging es am Sonntagmorgen um 4.30 Uhr weiter – zunächst mit einem Fehlalarm, der aber die Einsatzbereitschaft der Teams deutlich machte.

Danach folgten zwei weitere Einsätze: ein Elektrounfall in einer Hundefutterfabrik und eine Verpuffung in einer Gärtnerei mit mehreren Verletzten. In beiden Fällen zeigten die Jugendlichen beeindruckendes Engagement, technisches Verständnis und souveränes Handeln unter realistischen Bedingungen.

Die Kommunikation lief über den Einsatzleitwagen (ELW) der DLRG Goch, der von Einsatzleiter Nils Schlamann und Abschnittsleiter David Koch (DLRG) und Amelie Krüger (THW) koordiniert wurde. Die drei sorgten für einen strukturierten Ablauf und die enge Abstimmung zwischen den Teams.

Am Ende zogen alle Beteiligten ein positives Fazit: „Die Jugendlichen haben gezeigt, dass sie nicht nur technisch, sondern auch menschlich bestens zusammenarbeiten“, so Jens Busch und David Koch.

Die Übung stärkte das Vertrauen, den Teamgeist und die Zusammenarbeit zwischen DLRG und THW nachhaltig. Müde, aber stolz blickten alle auf ein intensives, lehrreiches und erfolgreiches Wochenende zurück.

DRLG Goch und THW Geldern arbeiteten bei der 24-Stunden-Übung Hand in Hand

DRLG Goch und THW Geldern arbeiteten bei der 24-Stunden-Übung Hand in Hand

Die Versorgung von Verletzten gehörte zum Übungsszenario. Fotos: privat

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